Kira Walker hat es geschafft: Sie hat ein Heilmittel für den RM-Virus gefunden und dem neugeborenen Kind ihrer Freundin damit das Leben gerettet – Arwen ist das erste Baby seit elf Jahren, dass die ersten Tage nach der Geburt überlebt hat und nun immun gegen die Seuche ist. Allerdings haben die Menschen auf Long Island bisher immer noch keinen Weg gefunden, um das Heilmittel zu synthetisieren und damit eine dauerhafte Lösung des Problems zu schaffen – das schreckliche Kindersterben geht weiter. Während im Senat nun heftig über die weitere Vorgehensweise im Umgang mit dem Virus und der Bedrohung durch die Partials debattiert wird, ist Kira alleine losgezogen, um mehr über ihre eigene Herkunft herauszufinden und damit zugleich wichtige Informationen über die Entstehung der Partials zu erhalten. Im Fokus ihrer einsamen Aufklärungsmission in den Ruinen Manhattans steht vor allem die Suche nach dem Trust, den Köpfen hinter der Partials-Invasion, von denen sich Kira den Schlüssel zur Rettung der Menschheit erhofft… (mehr …)
Eigentlich ist es ein ganz normaler Tag im Leben der kleinen Dorothy, die gemeinsam mit ihrem Onkel Henry, ihrer Tante Em und ihrem Hund Toto auf einer kleinen Farm im grauen und langweiligen Kansas lebt – daran ändert auch der aufziehende Wirbelsturm nichts, an deren regelmäßiges Auftreten Dorothy fast schon gewöhnt ist. Allerdings schafft es das Mädchen diesmal nicht rechtzeitig in den sicheren Schutzraum im Keller und muss wenig später miterleben, wie der Sturm das gesamte Haus erfasst und meilenweit mitsamt Dorothy und Toto durch die Luft trägt. Erst nach Stunden klingt der Wirbelsturm wieder ab und lässt das Haus zurück zur Erde sinken, doch wie Dorothy schnell aufgrund einiger seltsamer Besucher feststellen muss, ist sie weit von ihrer Heimat entfernt im Land Oz gelandet – und hat dabei gleich einmal eine böse Hexe getötet, die von dem herabstürzenden Haus begraben wurde. Um zurück nach Kansas zu ihrer Familie zu gelangen, hat sie nur eine Möglichkeit: Sie muss den mächtigen Zauberer von Oz aufsuchen und darauf hoffen, dass dieser ihr die Rückreise ermöglicht… (mehr …)
In einer nicht allzu fernen Zukunft sorgt ein Wettbewerb alle vier Jahre dafür, dass die ganze Welt den Atem anhält: Der Gladiatoren-Kampf gentechnisch erschaffener Monster, die im Rahmen der Olympischen Spiele gegeneinander antreten. In jahrelanger Vorbereitungszeit streben die teilnehmenden Nationen wie besessen danach, immer bessere und furchteinflößendere Kreaturen in ihren Laboren zu erzeugen und damit die prestigeträchtige Goldmedaille in dem unerbittlichen Technik-Krieg zu gewinnen. Vor allem die Supermächte lassen dem Wettkampf eine extrem hohe Bedeutung zukommen und haben die besten Wissenschaftler ihres Landes auf die Forschungen angesetzt – darunter auch Silas Williams, ein brillianter Genetiker, dessen Schöpfungen den USA in allen bisherigen Austragungen der Gladiatorenkämpfe den Sieg eingebracht haben. Doch da auch die anderen Nationen nicht schlafen, lassen die Verantwortlichen die Baupläne für Silas‘ Arbeit diesmal von einem Supercomputer erstellen – eine Entscheidung mit fatalen Konsequenzen… (mehr …)
Die Montagsfrage in dieser Woche eignet sich perfekt, um sich mal wieder unbeliebt zu machen. Nina möchte nämlich wissen, wie sich unser SuB seit Anfang des Jahres entwickelt hat. Für einige sicherlich eine schmerzhafte Konfrontation mit dem eigenen Versagen (ätsch :-P), bei mir sieht es jedenfalls so aus:
In der fernen Zukunft hat die Menschheit die Erde gezwungenermaßen aufgegeben und die wenigen Tausend Überlebenden sind mit einer gigantischen Raumfähre, der „Noah“, auf eine 1000 Jahre dauernde Reise zum Planeten Canaan aufgebrochen, von dem sich die Flüchtenden einen neuen Lebensraum für die Gründung einer neuen Zivilisation erhoffen. Einer der Reisenden ist Hana Dempsey, die für die Stadtplanung auf der Noah verantwortlich ist und gerade erst ihre verpflichtende Schwangerschaftsauszeit hinter sich hat. Während Hana noch damit zu kämpfen hat, diese schwere Phase zu verarbeiten, wird sie von ihrem Freund, dem Polizisten Leonard Barrens, um Hilfe gebeten: Dieser ist auf geheime Informationen gestoßen, die das Schicksal seines verschwundenen Mentors Callahan betreffen. Dessen angeblicher plötzlicher Ruhestand stellt sich nämlich als Vertuschung eines grausamen Mordes heraus, deren Umstände Barrens mit aller Macht aufklären will – und dabei auf Hanas Hacker-Fähigkeiten angewiesen ist…
Die kleine Alice ist gerade mit ihrer großen Schwester mitten in einem ziemlich eintönigen Picknick am Fluss, als ihre Langeweile unerwartet von einem kuriosen Anblick unterbrochen wird: Direkt vor ihren Augen läuft ein weißes Kaninchen hektisch an ihr vorbei, das wie ein Mensch gekleidet ist, ständig auf seine große Taschenuhr guckt und dabei panisch vor sich hin murmelt. Alice traut ihren Augen kaum und von der Neugier getrieben springt sie sofort auf, folgt dem sprechenden Kaninchen und macht auch nicht Halt, als dieses in seinem Bau verschwindet. Wie gebannt folgt das Mädchen dem Tier in das Erdloch, wo sie plötzlich ins Nichts stürzt und nach einem endlos scheinenden Fall in einem seltsamen Saal mit vielen Türen landet. Alice ahnt nicht, was für ein bizarrer Ort sich dahinter verbirgt und welche sonderbaren Gestalten dort auf sie warten… (mehr …)
Der 12. Januar 2012 ist der Tag, der als „Black Thursday“ in die Geschichte eingehen wird. An diesem Donnerstag ereignen sich innerhalb von nur wenigen Stunden in den USA, im Meer vor Großbritannien, in Japan und in Südafrika vier schreckliche Flugzeugabstürze, bei denen insgesamt mehr als 1.000 Menschen ums Leben kommen. Nur drei Menschen überleben die Unglücke und bleiben zudem wie durch ein Wunder nahezu unverletzt – und alle drei Überlebenden sind kleine Kinder. Zunächst gehen die ermittelnden Behörden und die Öffentlichkeit von einem verheerenden Terrorakt als Ursache für die Abstürze aus, doch als auch nähere Untersuchungen der Trümmerteile keine Anzeichen für einen Anschlag ergeben, werden die Medien von wilden Verschwörungstheorien überschwemmt und es entbrennt ein unglaublicher Hype um die drei Kinder, die fortan nur noch als „The Three“ bezeichnet werden. Denn vor allem die letzte Botschaft eines der tödlich verunglückten Opfer gibt der Menschheit Anlass zu großer Beunruhigung…
Bei der Beantwortung von Ninas Montagsfrage in dieser Woche musste ich diesmal nicht eine Sekunde lang überlegen, denn bei mir haben die weiblichen Autoren im direkten Vergleich überhaupt keine Chance. Ein kurzer Rundgang durch meine Büchersammlung und meine Goodreads-Regale brachte dann das wahre Ausmaß dieses (anhand von Stichproben geschätzten) Verhältnisses zum Vorschein:
„A Dance with Dragons“ ist zwar der fünfte Band in George R.R. Martins „A Song of Ice and Fire“-Reihe, setzt aber chronologisch ebenso wie „A Feast for Crows“ (Teil 4) dort an, wo die Handlung im dritten Buch „A Storm of Swords“ aufgehört hat. Das hat den einfachen Grund, dass der Autor beim Schreiben festgestellt hat, dass sich die von ihm vorgesehen Ereignisse nicht alle in einen Roman packen lassen, sondern dass eine inhaltliche Aufteilung auf zwei Bücher sinnvoller sei. Folglich wurde im vierten Buch nur die Geschichte eines Teils der Charaktere erzählt, während man auf viele bekannte (und beliebte) Gesichter verzichten musste – was leider darin resultierte, dass „A Feast for Crows“ zu einer ziemlich langatmigen Lektüre wurde. Nun werden die Uhren aber wieder zurückgedreht und die Leser dürfen endlich erfahren, was mit den anderen Figuren in dem gleichen Zeitraum passiert ist. (mehr …)
In der Zukunft ist die Kluft zwischen Arm und Reich immer größer geworden und die demografische Entwicklung der Bevölkerung mit immer mehr alten Menschen hat die Gesellschaft zu drastischen Maßnahmen gezwungen. Die Alten wurden als Sündenböcke für den Zusammenbruch der sozialen Versorgung ausgemacht und müssen nun auf brutale Weise für die Fehler ihrer Regierung büßen: Wer bei einer Überprüfung der finanziellen Verhältnisse und der Möglichkeit zur Selbstversorgung durchfällt und somit nur noch als Last für die Gesellschaft gilt, wird auf die Insel abgeschoben, die nicht mehr als eine gigantische Müllkippe ist – sowohl für „echten Müll“, als auch für die wertlosen Mitglieder der Gesellschaft. Zu diesen Menschen zählt auch Clancy, 63 Jahre alt und in seinem früheren Leben Schläger für einen Mafioso. Nun muss „Big Guy“ seinen Lebensabend im Dreck verbringen und alle paar Nächte die brutalen Attacken gewaltbereiter Kids ertragen, die als Abschaum der Gesellschaft ebenfalls auf die Müllhalde deportiert wurden. Es ist ein jämmerliches Dasein – bis Clancy eine überraschende Entdeckung macht, die das Leben auf der Insel völlig auf den Kopf stellt… (mehr …)













