Eine kleine Warnung vorweg: Wer in absehbarer Zeit einen Skandinavien-Urlaub in einem dänischen Ferienhaus plant, der sollte um dieses Buch vielleicht vorerst einen kleinen Bogen machen. Denn genau so ein vermeintliches Urlaubsidyll hat Anne Nørdby zum Schauplatz ihres Thrillers „Kalter Strand“ auserkoren und setzt auf den 473 Seiten des im GMEINER-Verlag erschienenen Buches alles daran, den Traum vor allem vieler deutscher Touristen in einen waschechten Albtraum zu verwandeln. Und ohne hier bereits allzu viel vorwegzunehmen: dieses Unterfangen gelingt der Autorin ausgesprochen erfolgreich. (mehr …)

Es gibt Romane, bei denen bräuchte man praktisch schon beim Buchtitel eine Spoilerwarnung – „Lazarus“ von Lars Kepler ist eines davon. Der insgesamt bereits siebte Fall für den finnischstämmigen, jedoch in Schweden ermittelnden Kriminalkommissar Joona Linna ist zwar thematisch weit entfernt vom bekannten gleichnamigen Kirchenheiligen, wer aber über ein normales Maß an Allgemeinbildung verfügt weiß, dass dieser in der Bibel von Jesus von den Toten auferweckt wurde – und kann damit schnell ahnen, womit Alexandra und Alexander Ahndoril (das schwedische Autorenpaar hinter dem Pseudonym „Lars Kepler“) ihren leidgeprüften Helden in diesem Band konfrontieren. Zwar ist dieser im Verlauf der Reihe bereits zwar in gewisser Weise selbst von den Toten wieder auferstanden, im Mittelpunkt von „Lazarus“ steht aber Linnas ärgster Widersacher, der skrupellose Serienmörder Jurek Walter. Der Mann, der für viele Jahre die Familie des Kommissars zu einem dramatischen Versteckspiel gezwungen hat, wurde zwar bei einem Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen und stürzte vermeintlich tödlich getroffen in einen reißenden Fluss, doch aktuelle Ereignisse wecken in Joona Linna die Angst, dass das für unmöglich gehaltene tatsächlich Realität ist: Jurek Walter lebt. (mehr …)

Es gibt sicherlich schönere Geburtstagsüberraschungen, als am eigenen Ehrentag die Nachricht zu bekommen, dass man unter einer bipolaren Störung leide. Für Daniel Mallory ist diese Diagnose aber fast eine Art Befreiung, denn zu diesem Zeitpunkt kämpfte der Journalist bereits seit rund 15 Jahren gegen schwere Depressionen, die trotz einer Vielzahl an ausprobierten Behandlungsmethoden massiv das Leben des jungen Mannes prägten. Durch die Korrektur der Diagnose und damit verbundene neue Medikamentierung verbesserte sich der Zustand Mallorys innerhalb von wenigen Monaten jedoch enorm, sodass dieser losgelöst ein kreatives Projekt angehen wollte. (mehr …)

Dass Delfine zu den intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten gehören dürfte hinlänglich bekannt sein und dass diese nicht nur cleveren, sondern auch eleganten und äußerst sympathisch anmutenden Meeressäuger hervorragend zu Publikumslieblingen taugen hat nicht nur die Unterhaltungsindustrie spätestens seit der Kultserie „Flipper“ erkannt. Da erscheint es nur folgerichtig, die Tiere auch zur Hauptattraktion eines Romans zu machen, wie es der Amerikaner Michael Grumley für „Breakthrough“, den Auftakt einer dreiteiligen „Science-Thriller“-Reihe getan hat. (mehr …)

June was another great month. We started it off with an amazing long weekend in Dresden, in which we walked 68km in three and a half days and ate tons of delicious food. Shortly after we got back, the World Cup started, which means we watched one to three soccer games a day. Maraia read during the games, but for Sebastian it was all soccer, all the time. Somehow we still managed to make it to the movie theater (finally!) – once in Dresden and once at home – and we finished watching a few TV shows. (mehr …)

Wer schon mal einen Horrorfilm geguckt hat, bei dem die Hauptfiguren für einen entspannten Kurzurlaub ins idyllische Hinterland fahren und unterwegs an einer Tankstelle die Bekanntschaft mit einem etwas seltsamen Fremden machen, hört bereits an dieser Stelle vermutlich schon die Alarmglocken laut schrillen – zumal man es bei dem Roman „Das Spiel – Opfer“ von Jeff Menapace wie schon am blutigen Cover mit dem „Heyne Hardcore“-Label erkennbar mit vermeintlich etwas härterer Thrillerkost zu tun bekommt. Familie Lambert, die Protagonisten in diesem ersten Band der „Das Spiel“-Trilogie, sind aber entweder keine großen Grusel-Fans oder einfach nur eher naiver Natur, denn trotz mehrerer Warnzeichen lassen sich Patrick, Amy und ihre beiden Kinder nicht von ihrem Wochenendausflug zu ihrem Ferienhaus am Crescent Lake abbringen und laufen (zumindest für den erfahrenen Thriller-Leser) sehenden Auges in ihr Verderben. (mehr …)

As we knew it would be, May was even more packed than April. Sebastian was training for his half-marathon (which he successfully completed!), we celebrated multiple family birthdays, ate delicious food at a food truck festival, and went on several excursions. We spent a day and a half in Maastricht, visited a friend in Aachen, took a day trip from Aachen to the quaint town of Monschau, and toured a historic village/open air museum. We’re surprised we managed to read at all on top of all that! (mehr …)

Review by Maraia

I’ve read quite a few books in the last year about police violence, including The Hate U Give. Anger Is a Gift book blows them all out of the water. It directly address police brutality and systematic oppression without sugarcoating a thing, and it will leave you feeling both angry and helpless. It also will encourage you to keeping fighting and remind readers of why it’s important to listen to the people whose voices matter most in this fight. (mehr …)

WERBUNG · Viele werden es vermutlich schon mitbekommen haben: Hörbuchanbieter Audible ist seit Ende letzten Jahres mit einem eigenen Podcast-Angebot am Start und bietet mittlerweile rund 30 exklusive Eigenproduktionen aus den verschiedensten Bereichen. Ob Sport oder Kultur, Wissenschaft oder Politik – die Audible Original Podcasts liefern in der Regel im Wochentakt neue Reportagen, Interviews, Kolumnen oder Comedy und sind für alle Audible-Kunden kostenlos im Abonnement enthalten. Viele der Podcasts werden dabei gemeinsam mit renommierten Partnern produziert, so gibt es zum Beispiel den Fußball-Podcast „Wilde Liga“ mit den Redakteuren des 11FREUNDE-Magazins, Literaturkritiker Denis Scheck präsentiert seinen Hörern gemeinsam mit diversen Autoren regelmäßig neue Lieblingshörbücher und Leser von DER SPIEGEL dürfen sich jede Woche über Neuigkeiten aus aller Welt freuen – und das ist nur ein kleiner Auszug aus dem vielseitigen Podcast-Angebot. (mehr …)

Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert – dieser Satz scheint Detective Nick Belsey auch in seinem dritten Auftritt als Ermittler in Oliver Harris‘ „London Stalker“ wie auf den Leib geschrieben zu sein. War der Londoner Polizist schon im ersten Band „London Killing“ schon verschuldet und ohne ein Dach über dem Kopf, so hat sich seine Lage inzwischen keinesfalls gebessert – im Gegenteil: nach den jüngsten Eskapaden scheint die Karriere Belseys nun endgültig im Eimer und die Suspendierung vom Dienst ist nur der Anfang einer Abwärtsspirale, die für ihn im schlimmsten Fall sogar mit einer Verurteilung enden kann. Um sich vor den Probleme zu verstecken besetzt Nick daher sein altes und nach einem Umzug inzwischen verlassenes Polizeirevier und will dort eigentlich nur seine Ruhe haben, als plötzlich eine besorgte ältere Frau vor der verrammelten Tür des Gebäudes auftaucht und Belsey um seine Hilfe bittet – jemand hätte ihr den Tipp gegeben, dass der (Ex-)Detective dort zu finden und der richtige Mann für ihr Problem sei: die Frau vermisst seit ein paar Tagen ihren Sohn und aus einer vielleicht selbst nicht mehr für möglich gehaltenen Kombination aus Nächstenliebe und Ermittlerinstinkt nimmt sich Belsey tatsächlich seiner „Klientin“ an… (mehr …)

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