Ted Conkaffey und seine Partnerin Amanda Pharrell zählen wohl ohne Frage zu den ungewöhnlichsten Ermittlerfiguren im Thriller-Genre: der eine ein Ex-Cop, der angeblich ein 13-jähriges Mädchen brutal missbraucht und beinahe getötet hat, die andere eine verurteilte Mörderin, die eine mehrjährige Gefängnisstrafe abgesessen hat. Auf den ersten Blick wohl nicht gerade ein Duo, dem man seine Angelegenheiten anvertrauen würde, doch bereits in „Crimson Lake“ haben die beiden Antihelden aus der Feder der australischen Autorin Candice Fox unter Beweis gestellt, dass sie die Verbrecherwelt in Down Under mal so richtig aufmischen können.

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„Want to read something good? […] If you like my stuff, you’ll like this.“
(Quelle: Twitter)

Wenn dieses Lob von niemand geringerem als Bestsellerautor Stephen King höchstpersönlich kommt, dann hat man als Autor/in praktisch den Jackpot geknackt und kann sich eigentlich entspannt zurücklehnen und genüsslich verfolgen, wie das eigene Werk durch die Decke geht. So überrascht es dann auch wenig, dass „Der Kreidemann“ bereits in rund 40 Länder verkauft wurde und dort zumeist auch recht rasant die Bestsellerlisten erobert hat. Vor nicht allzu langer Zeit hat die Autorin C.J. Tudor noch fremde Hunde ausgeführt, um sich die Zeit zum Schreiben finanzieren zu können, jetzt wird sie bereits als „Britain’s female Stephen King“ gefeiert.

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Der Name John Grisham steht wie kaum ein zweiter für das Genre der Justizthriller, welches ohne den amerikanischen Rechtsanwalt und Bestsellerautor vielleicht heutzutage nur eine Randnotiz im Bereich der Spannungsliteratur wäre. Gerade die frühen Grisham-Werke wie „Die Jury“, „Die Firma“, „Die Akte“ oder „Die Kammer“ gelten längst als Klassiker, wozu sicherlich auch einige sehr erfolgreiche Buchverfilmungen mit Hollywoodstars wie Tom Cruise, Sandra Bullock, Matthew McConaughey, Denzel Washington oder Julia Roberts beigetragen haben. An den Weltruhm der 1990er Jahre konnten die jüngeren Werke zwar (bisher) nicht mehr ganz anknüpfen, trotzdem ist dem Autor nach wie vor praktisch im Jahresrhythmus ein Platz weit vorne auf den Bestsellerlisten sicher.

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Eine kleine Warnung vorweg: Wer in absehbarer Zeit einen Skandinavien-Urlaub in einem dänischen Ferienhaus plant, der sollte um dieses Buch vielleicht vorerst einen kleinen Bogen machen. Denn genau so ein vermeintliches Urlaubsidyll hat Anne Nørdby zum Schauplatz ihres Thrillers „Kalter Strand“ auserkoren und setzt auf den 473 Seiten des im GMEINER-Verlag erschienenen Buches alles daran, den Traum vor allem vieler deutscher Touristen in einen waschechten Albtraum zu verwandeln. Und ohne hier bereits allzu viel vorwegzunehmen: dieses Unterfangen gelingt der Autorin ausgesprochen erfolgreich. (mehr …)

Es gibt Romane, bei denen bräuchte man praktisch schon beim Buchtitel eine Spoilerwarnung – „Lazarus“ von Lars Kepler ist eines davon. Der insgesamt bereits siebte Fall für den finnischstämmigen, jedoch in Schweden ermittelnden Kriminalkommissar Joona Linna ist zwar thematisch weit entfernt vom bekannten gleichnamigen Kirchenheiligen, wer aber über ein normales Maß an Allgemeinbildung verfügt weiß, dass dieser in der Bibel von Jesus von den Toten auferweckt wurde – und kann damit schnell ahnen, womit Alexandra und Alexander Ahndoril (das schwedische Autorenpaar hinter dem Pseudonym „Lars Kepler“) ihren leidgeprüften Helden in diesem Band konfrontieren. Zwar ist dieser im Verlauf der Reihe bereits zwar in gewisser Weise selbst von den Toten wieder auferstanden, im Mittelpunkt von „Lazarus“ steht aber Linnas ärgster Widersacher, der skrupellose Serienmörder Jurek Walter. Der Mann, der für viele Jahre die Familie des Kommissars zu einem dramatischen Versteckspiel gezwungen hat, wurde zwar bei einem Polizeieinsatz von mehreren Kugeln getroffen und stürzte vermeintlich tödlich getroffen in einen reißenden Fluss, doch aktuelle Ereignisse wecken in Joona Linna die Angst, dass das für unmöglich gehaltene tatsächlich Realität ist: Jurek Walter lebt. (mehr …)

Es gibt sicherlich schönere Geburtstagsüberraschungen, als am eigenen Ehrentag die Nachricht zu bekommen, dass man unter einer bipolaren Störung leide. Für Daniel Mallory ist diese Diagnose aber fast eine Art Befreiung, denn zu diesem Zeitpunkt kämpfte der Journalist bereits seit rund 15 Jahren gegen schwere Depressionen, die trotz einer Vielzahl an ausprobierten Behandlungsmethoden massiv das Leben des jungen Mannes prägten. Durch die Korrektur der Diagnose und damit verbundene neue Medikamentierung verbesserte sich der Zustand Mallorys innerhalb von wenigen Monaten jedoch enorm, sodass dieser losgelöst ein kreatives Projekt angehen wollte. (mehr …)

Dass Delfine zu den intelligentesten Lebewesen auf diesem Planeten gehören dürfte hinlänglich bekannt sein und dass diese nicht nur cleveren, sondern auch eleganten und äußerst sympathisch anmutenden Meeressäuger hervorragend zu Publikumslieblingen taugen hat nicht nur die Unterhaltungsindustrie spätestens seit der Kultserie „Flipper“ erkannt. Da erscheint es nur folgerichtig, die Tiere auch zur Hauptattraktion eines Romans zu machen, wie es der Amerikaner Michael Grumley für „Breakthrough“, den Auftakt einer dreiteiligen „Science-Thriller“-Reihe getan hat. (mehr …)

June was another great month. We started it off with an amazing long weekend in Dresden, in which we walked 68km in three and a half days and ate tons of delicious food. Shortly after we got back, the World Cup started, which means we watched one to three soccer games a day. Maraia read during the games, but for Sebastian it was all soccer, all the time. Somehow we still managed to make it to the movie theater (finally!) – once in Dresden and once at home – and we finished watching a few TV shows. (mehr …)

Wer schon mal einen Horrorfilm geguckt hat, bei dem die Hauptfiguren für einen entspannten Kurzurlaub ins idyllische Hinterland fahren und unterwegs an einer Tankstelle die Bekanntschaft mit einem etwas seltsamen Fremden machen, hört bereits an dieser Stelle vermutlich schon die Alarmglocken laut schrillen – zumal man es bei dem Roman „Das Spiel – Opfer“ von Jeff Menapace wie schon am blutigen Cover mit dem „Heyne Hardcore“-Label erkennbar mit vermeintlich etwas härterer Thrillerkost zu tun bekommt. Familie Lambert, die Protagonisten in diesem ersten Band der „Das Spiel“-Trilogie, sind aber entweder keine großen Grusel-Fans oder einfach nur eher naiver Natur, denn trotz mehrerer Warnzeichen lassen sich Patrick, Amy und ihre beiden Kinder nicht von ihrem Wochenendausflug zu ihrem Ferienhaus am Crescent Lake abbringen und laufen (zumindest für den erfahrenen Thriller-Leser) sehenden Auges in ihr Verderben. (mehr …)

As we knew it would be, May was even more packed than April. Sebastian was training for his half-marathon (which he successfully completed!), we celebrated multiple family birthdays, ate delicious food at a food truck festival, and went on several excursions. We spent a day and a half in Maastricht, visited a friend in Aachen, took a day trip from Aachen to the quaint town of Monschau, and toured a historic village/open air museum. We’re surprised we managed to read at all on top of all that! (mehr …)

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