Prag, 1890: Athanasius Pernath lebt als Gemmenschneider und Ausbesserer von Antiquitäten im jüdischen Viertel Prags, welches nicht gerade zu den schönsten Ecken der Goldenen Stadt zählt. Eines Tages taucht in der Wohnung Pernaths plötzlich ein fremder Mann auf, dessen Verhalten den unfreiwilligen Gastgeber zutiefst beunruhigt, schließlich benimmt sich der Besucher so, als wäre er selbst dort zuhause. Der ungebetene Gast bringt Pernath jedoch einen neuen Auftrag ein, denn dieser soll für den Unbekannten einen alten Folianten restaurieren. Der Ausbesserer sieht sich die zu reparierende Stelle genauestens an, doch als er von dem Buch wieder aufblickt, ist der Fremde bereits wieder verschwunden. Das geisterhafte Auftreten des Mannes erinnert Pernath an die Legende des Golems, einer von einem Rabbi im 16. Jahrhundert aus Lehm geschaffenen Figur, die alle 33 Jahre in Prag umhergehe und die Juden beschütze. Während Pernath noch über die schicksalhafte Begegnung nachdenkt, gerät sein Leben plötzlich völlig aus den Fugen…
Es sieht auf den ersten Blick fast ein wenig unscheinbar aus, doch in dem schlichten braun-schwarzen Schuber verbirgt sich das vielleicht außergewöhnlichste Buchprojekt, dem ich in meinem Leben bisher begegnet und auf das ich auch nur durch Zufall aufmerksam geworden bin. Beim Stöbern auf Amazon stolperte ich via „Kunden kauften ebenfalls“-Hinweis über ein Buch von J.J. Abrams, was mich alleine durch den Autor schon neugierig gemacht habe – schließlich konnte mich Abrams bisher mit fast all seinen Projekten (mit Ausnahme der letzten LOST-Staffeln…) total begeistern. Bei näheren Nachforschungen entdeckte ich dann einige Youtube-Videos, in denen das Buch näher vorgestellt wurde – und schon war es um mich geschehen, denn die Aufmachung und die vielen Extras haben dafür gesorgt, dass „S.“ umgehend in meinem virtuellen Warenkorb gelandet ist.
Normalerweise mache ich ja nicht beim „Top 10 Tuesday“, dem wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish, mit – hauptsächlich weil mir zu den meisten Themen keine zehn Bücher einfallen. In dieser Woche ist die Aufgabe aber relativ einfach, und weil Crini und Yvonne mir mit ihren Beiträgen richtig Lust auf eine Teilnahme gemacht haben, habe auch ich mein Bücherregal nach meinen zehn schönsten Covern durchforstet. Hier also ausnahmsweise mein TTT-Beitrag zum Thema „Top Ten Book Covers I’d Frame as Pieces of Art“:
Bei der Montagsfrage in dieser Woche geht es um einen Tag, bei dem ich eigentlich schon vor ein paar Wochen mitgemacht habe: Gesucht werden die fünf Bücher, die ganz oben auf der Wunschliste stehen. Da ich von den damals genannten Büchern aber mittlerweile immerhin drei im Regal stehen habe, habe ich nochmal meine Amazon- und Goodreadsliste durchforstet und für diese Titel würdigen Ersatz gefunden. Allerdings freue ich mich in diesem Jahr vor allem auf Fortsetzungen (z.B. „The Infinite Sea“, „The Silkworm“, „The Devil’s Workshop“) , die ich jedoch bei diesem Tag nicht nennen darf…
Sie wurden von der Menschheit geschaffen, um für diese im Krieg als unbesiegbare Killer-Maschinen zu kämpfen: Die Partials, künstlich erzeugte Menschen, die als perfekte Krieger konzipiert wurden. Doch nachdem die Roboter ihre eigentliche Aufgabe erfüllt hatten, wendeten sich die Partials gegen ihre Schöpfer und erklärten der Menschheit den Krieg – mit verheerenden Folgen für die Weltbevölkerung: Der von den Partials freigesetzte RM-Virus hat die gesamte menschliche Population von sieben Milliarden auf wenige Zehntausende schrumpfen lassen, und die wenigen Überlebenden, die gegen die tödliche Seuche immun sind, haben sich in New York auf die Insel Long Island zurückgezogen. Auch wenn inzwischen seit 11 Jahren keine Partials mehr gesichtet wurden, ist die menschliche Rasse dennoch akuter denn je vom Aussterben bedroht, denn seit der Freisetzung des Virus wurde kein gesunder Mensch mehr geboren – alle Babys sterben innerhalb der ersten 72 Stunden nach der Geburt. Die 16-jährige Sanitäterin Kira Walker setzt alles daran, ein Heilmittel für die Seuche zu finden – und schreckt dabei auch vor drastischen Maßnahmen nicht zurück…
Das Lesejahr 2014 ging auch im April erfolgreich weiter: Sub-Abbau-Ziel erreicht, Monatsaufgabe geschafft und Battle-Punkt gegen Crini geholt \o/ Noch dazu waren die gelesen Bücher bis auf eine kleine Enttäuschung wirklich alle top, was man bei den Hörbüchern leider überhaupt nicht sagen kann: Bis auf eine Ausnahme war der April hier nämlich eine einzige Katastrophe…
Susan Jackson dachte, sie würde endlich ein perfektes Leben führen – bis ihre 15-jährige Tochter von einem Bus erfasst wurde und seitdem im Koma liegt. Zudem deutet vieles darauf hin, dass Charlotte sich mit voller Absicht vor den Bus geworfen hat um sich das Leben zu nehmen, auch wenn Sues Mann Brian dies nicht wahrhaben will und immer noch an einen Unfall glaubt. Allerdings weiß Brian nichts von dem geheimen Tagebuch, dass Susan nach dem Selbstmordversuch ihrer Tochter in deren Zimmer gefunden hat. Vor allem ein Eintrag sorgt bei der besorgten Mutter für Entsetzen: „Keeping this secret is killing me“. Verzweifelt setzt Sue alles daran herauszufinden, was es mit diesem Geheimnis auf sich hat und was für Charlotte so schlimm gewesen sein muss, dass sie versucht hat sich das Leben zu nehmen… (mehr …)
Auch zwei Jahre nach den Ripper-Morden kommt London nicht zur Ruhe, sodass sich Inspector Walter Day und seine Kollegen von Scotland Yard nicht über zu wenig Arbeit beschweren können. Trotzdem werden Day und sein Mitarbeiter Sergeant Hammersmith zu einem Außeneinsatz auf dem Land abkommandiert, wo sie das mysteriöse Verschwinden einer Familie aufklären sollen: Von Sutton und Hester Price sowie ihrem jüngsten Sohn Oliver fehlt seit Tagen jede Spur und die Hoffnung der Ermittler auf einen glimpflichen Ausgang des Falls schwindet mit jeder weiteren Stunde ohne Lebenszeichen – zumal im Wald ein menschlicher Augapfel in einem Vogelnest entdeckt wurde. Day und Hammersmith haben nur zwei Tage Zeit, um das Verschwinden der Familie Price aufzuklären – doch die von Aberglauben stark beeinflusste Bevölkerung macht den Detectives die Arbeit nicht gerade leicht und scheint zudem ein dunkles Geheimnis zu verbergen…
Es ist kurz nach Mitternacht, die Frist für die Verlosung ist abgelaufen und ich habe soeben die glückliche Gewinnerin ausgelost, die sich über ein Exemplar von Daniel Prices „The Flight of the Silvers“ freuen darf. Gewonnen hat: (mehr …)
Gefühlt habe ich im April wenige Bücher gekauft, trotzdem bin ich dann am Ende des Monats doch wieder auf 12 Neuzugänge gekommen. Davon zählen aber nur elf als Sub-Aufbau, weil ich Andrew Smiths „Grasshopper Jungle“ bereits gelesen habe und nur noch eine schöne Ausgabe für mein Regal brauchte – hier ist die Wahl nach langem Überlegen auf das HC gefallen und ich habe es nicht bereut. Isa Grimms „Klammroth“ gab es als Rezensionsexemplar im Rahmen einer coolen Werbeaktion, über „Lockdown“ von Alexander Gordon Smith durfte ich mich beim Osterwichteln freuen (nochmal vielen Dank, Tascha!) und „Dorothy Must Die“ von Danielle Paige war meine einzige Vorbestellung in diesem Monat. (mehr …)













