Hieronymus Carl Friedrich Freiherr von Münchhausen hat es mit einem eher zweifelhaften Wirken zu Weltruhm gebracht: Der Adlige aus dem 18. Jahrhundert gilt nämlich bis heute als „Lügenbaron“, da er zu Lebzeiten gerne die ein oder andere Anekdote aus seinem Leben erzählt hat, deren Wahrheitsgehalt mit schöner Regelmäßigkeit gegen Null tendierte – auch wenn der Freiherr selbst nicht müde wurde, stets das Gegenteil zu behaupten. Man ließ sich von den an den Haaren herbeigezogenen Geschichten damals jedoch gerne unterhalten und dem Schriftsteller Gottfried August Bürger sagten diese fantasiereichen Abenteuer sogar derart zu, dass er diese in einem Erzählband sammelte und zusätzlich mit eigenen Geschichten anreicherte.
Der April lief schon gut, der Mai sogar noch ein kleines bisschen besser. Insgesamt habe ich 17 Bücher und Hörbücher in diesem Monat geschafft – Jahresbestwert. Bei den Büchern war zudem diesmal kein richtig übler Flop dabei, vor allem im Hörbuchbereich sah es doch deutlich besser aus als im Katastrophen-April. Das Zusatzlos der Sub-Abbau-Extrem-Challenge habe ich zwar wieder einmal sehr früh verfehlt, dafür aber den vierten Punkt im Sub-Abbau-Battle gegen Crini eingeheimst – fehlen nur noch drei… 😀
Auch wenn man es dem Wetter in den letzten Tagen nicht unbedingt anmerkt: Der Sommer steht vor der Tür – und damit wahrscheinlich auch jede Menge Lesezeit, egal ob im Urlaub am Strand oder im heimischen Garten. Damit mir auch der Lesestoff nicht ausgeht (als ob das jemals wirklich passieren würde…) habe ich mich mal ein wenig durch meine Goodreads-Listen und Amazon-Wunschzettel gearbeitet und für die Sommermonate Juni, Juli und August jeweils fünf Bücher herausgesucht, die ich unbedingt lesen möchte. Vielleicht ist ja auch für euch etwas dabei…
Sofern es die Zeit erlaubt, lese ich am liebsten gleich mehrere Stunden am Stück. Am besten klappt dies bei mir abends oder eben am Wochenende, dann auch gerne von morgens bis abends und nur unterbrochen von Essenspausen oder um mal die Augen für ein Stündchen mal etwas zu entspannen. Geht natürlich nicht an jedem Wochenende, aber ein bis zwei faule gemütliche Lesesonntage sind bei mir im Monat eigentlich immer drin. (mehr …)
In einer Besserungsanstalt für schwer erziehbare Jugendliche sind sechs Jungen ausgebrochen und der Ex-Soldat Shawn Castillo wird damit beauftragt, die Flüchtlinge schnellstmöglich aufzufinden und wieder in die Obhut der Einrichtung zurückzubringen. Hinter der Fassade des Therapiezentrums verbirgt sich jedoch eine Abteilung eines modernen Forschungsinstituts, das sich auf Bio-Technik und Zellforschung spezialisiert hat – und die entflohenen Jungen sind keine gewöhnlichen Jugendlichen, sondern im Auftrag des US-Verteidigungsministeriums genetisch erzeugte Biowaffen: Jeder der Insassen der Einrichtung ist nämlich der Klon eines berüchtigten Serienkillers und wartet nur darauf, dass seine Mordlust von den Wissenschaftlern des Instituts aktiviert wird. Wie das beim Ausbruch veranstaltete Blutbad im Institut zeigt, ist nun genau das passiert – und Castillo ist der einzige, der die geklonten Serienkiller auf ihrem blutigen Feldzug jetzt noch aufhalten kann…
Eigentlich standen für den Mai gerade einmal zwei Vorbestellungen auf meinem Plan („The Three“ & „The Forever Watch“), trotzdem sind es dann insgesamt satte 14 Neuzugänge geworden – Rekordwert in diesem Jahr. Bis Mitte des Monats konnte ich mich noch zurückhalten, aber in den letzten Tagen ging dann doch wieder der große Kaufrausch los. Mein Sub-Abbau-Ziel habe ich aber trotzdem erreicht 😉
Die 28-jährige Meredith arbeitet an einer Biografie über den französischen Komponisten Claude Debussy und reist für ihre Recherchen nach Paris, um dort auf den Spuren des Mannes zu wandeln und mehr über dessen Leben zu erfahren. Zugleich will die junge Frau den Trip nutzen, um mehr über ihre eigene Familiengeschichte herauszufinden und vor allem Hinweise auf ihre leibliche Mutter zu finden. Während ihres Aufenthalts in der französischen Hauptstadt stößt Meredith durch Zufall auf ein geheimnisvolles Set Tarotkarten, von denen das gezeichnete Motiv auf einer der Karten eine erstaunliche Ähnlichkeit zu ihr selbst aufweist. Verblüfft und auch ein wenig beunruhigt verfolgt Meredith die Spur der Karten, die sie nicht nur näher an ihre eigene Vergangenheit führt, sondern bis in das späte 19. Jahrhundert reicht… (mehr …)
Siebzehn Monate sind vergangen, seit Jason Getty einen Mann umgebracht und in seinem eigenen Garten vergraben hat. Siebzehn Monate, in denen Jason von Albträumen geplagt wurde und kaum in der Lage war, einen klaren Gedanken zu fassen. Nicht weil seine Schuldgefühle ihn etwa überwältigt hätten – schließlich hatte sein Opfer seinen Tod mehr als verdient und Jason empfindet nicht einen Hauch von Reue –, sondern weil ihn das dunkle Geheimnis direkt vor seiner Haustür schier in den Wahnsinn treibt. Er lebt in ständiger Angst, dass die Leiche im Garten entdeckt wird und lässt sich von dieser Panik so sehr beherrschen, dass sein gesamtes Leben den Bach hinunter geht. Schließlich reißt sich Jason aber doch zusammen und will dieses schreckliche Kapitel seiner Vergangenheit endlich hinter sich lassen – und zu dem Neustart gehört auch, dass der inzwischen verwilderte Garten wieder auf Vordermann gebracht wird. Jason beauftragt einige Gärtner mit der Arbeit, jedoch soll das heikle Areal natürlich von den Aufräumarbeiten verschont werden. Als die Arbeiter dann aber vor seiner Tür stehen und von einem Leichenfund berichten, sieht sich Jason schon mit einem Bein im Gefängnis – doch zu seiner großen Überraschung ist der Tote nicht der Mann, den er selbst vor mehr als einem Jahr umgebracht hat… (mehr …)
“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish
Freie Themenwahl beim „Top 10 Tuesday“ und damit auch für mich mal wieder die Chance, 10 Bücher zu einem Thema zu finden. Ich habe eine ganze Weile überlegt, welches Motto ich mir für diesen Beitrag aussuchen könnte und vor allem, wozu ich gleich zehn Titel zusammen bekomme. Die entscheidende Inspiration gab dann „Cain’s Blood“ von Geoffrey Girard mit seinen geklonten Serienkillern. Deshalb gibt es bei mir heute meine zehn Lieblings-Serienkiller (klingt auch irgendwie bedenklich…^^) aus Büchern, die ich bereits gelesen habe. Diese können sich sowohl durch besondere Brutalität, speziellen Charme oder einfach durch Originalität auszeichnen. Und hier sind meine persönlichen „Favoriten“:
Grundsätzlich lässt sich diese Frage bei mir eigentlich mit „alle“ beantworten, denn ich möchte Bücher am liebsten in den Worten lesen, die der Autor selbst gewählt hat – und nicht darauf hoffen, dass Übersetzer dessen Ausdrucks- und Schreibweise möglichst akkurat ins Deutsche transportieren. Praktisch scheitert mein Vorhaben aber natürlich daran, dass meine Sprachkenntnisse insgesamt doch eher überschaubar sind und die fremdsprachigen Bücher damit aufs Englische beschränkt sind. Französisch hatte ich zwar auch noch – sogar bis zum mündlichen Abi –, allerdings hätten die Kenntnisse wohl schon damals kaum für die Lektüre eines ganzen Romans gereicht.













