Einige Monate sind erst vergangen, seit der Berliner Kommissar Nils Trojan die Jagd nach dem serienmordenden „Federmann“ nur um Haaresbreite überstanden hat, da steht ihm schon der nächste bizarre und verstörende Mordfall ins Haus: Im Keller eines Mehrfamilienhauses wurde die Leiche einer jungen Frau gefunden, die auf äußerst grausame Art und Weise getötet wurde – der Täter hat die Atemöffnungen seines Opfers nämlich mit Bauschaum zugesprüht, bis es schließlich qualvoll daran erstickt ist. Trojan und seine Kollegen sind geschockt von der Grausamkeit dieses Verbrechens, doch bei ihren Ermittlungen stoßen die Kommissare schnell auf Parallelen zu einem früheren Fall: Damals wurde die Puppenmacherin Josephin Maurer entführt und in einem Keller festgehalten, und als die Polizei die Frau schließlich gerade noch rechtzeitig fand, war ihr Körper ebenfalls zum Teil mit Bauschaum überzogen. Allerdings kam Josephins Entführer seinerzeit während Ermittlungen bei einem Verkehrsunfall ums Leben und die Details des Falls wurden von der Polizei nie an die Öffentlichkeit weitergegeben. Die Möglichkeit eines Nachahmungstäters scheint somit ausgeschlossen, doch ist der wahre Täter von damals vielleicht noch auf freiem Fuß? (mehr …)
“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish
Manch einer hat es vielleicht schon mitbekommen: Ich kann mit historischen Romanen wenig bis gar nichts anfangen. Wenn Ken Follett mir auf über 1000 Seiten vom Bau einer Kathedrale oder Brücke erzählen möchte oder Medicus und Wanderhure durch die Lande ziehen, kann mich das in der Regel einfach nicht packen – besonders das gern genommene Mittelalter-Setting reizt mich persönlich überhaupt nicht. So ist Folletts „Die Tore der Welt“ auch tatsächlich das letzte Buch, das ich vorzeitig abgebrochen habe – und das schon nach knapp 150 Seiten. (mehr …)
Mit Anfang 30 hat Brünhilde Blum all das, was sie nach einer traumatischen Kindheit kaum noch für möglich gehalten hätte: Sie ist glücklich mit einem Polizisten verheiratet, hat zwei großartige kleine Kinder, schafft es, trotz ihrer eigenen schlechten Erfahrungen eine liebevolle Mutter zu sein und leitet ihre eigene Firma, die von Haus aus relativ krisenfest ist und der die Aufträge nie ausgehen: ein kleines Bestattungsunternehmen in Innsbruck. Dann jedoch wird ihr Leben von einem Moment auf den anderen völlig aus der Bahn geworfen: Gerade hat ihr Mann Mark noch wie jeden Tag mit seinem Motorrad die Einfahrt verlassen, Sekunden später wird seine Maschine von einem Auto erfasst und Mark auf die Straße geschleudert – der Unfallfahrer begeht Fahrerflucht und für ihren Mann kommt jede Hilfe zu spät. Blum fällt in ein Loch, doch wenig später stößt sie in den Hinterlassenschaften ihres Mannes auf einen Fall, der Mark sehr beschäftigt zu haben scheint. Und je mehr Blum liest, desto klarer wird ihr: Marks Tod war kein Unfall… (mehr …)
San Francisco im Sommer 1969: Während die eine Hälfte der Stadt noch dem Lebensgefühl des „Summer of Love“ nachhängt und in den Straßen immer noch die träumerischen Melodien der Hippie-Musik erklingen, sind zugleich bereits die erste Spuren des Wandels erkennbar. Das Computerzeitalter erhält Einzug in San Francisco, futuristische Glasbauten schießen an vielen Ecken aus dem Erdboden und immer mehr Firmen lassen sich im Silicon Valley nieder, um auf den Zug der Industrie der Zukunft aufzuspringen. Genau in diesem Umbruch setzt auch Ajax Penumbra seinen Fuß in die Stadt, allerdings ist der junge Mann weder an der Flowerpower-Bewegung noch an neuen Technologien interessiert: Er ist auf der Suche nach der verschollenen Ausgabe eines alten Buches, die für seinen Besitzer einen unvorstellbaren Schatz darstellen soll. Allerdings verlaufen die Nachforschungen für Penumbra eher ermüdend und erfolglos, bis der Student schließlich auf eine ungewöhnliche Buchhandlung stößt, die gleich in mehrfacher Hinsicht seine Neugier weckt… (mehr …)
Susan Webster hat ein unfassbares Verbrechen begangen – doch sie kann sich nicht daran erinnern. Vor vier Jahren brachte sie ihren Sohn Dylan zur Welt, konnte jedoch von Geburt an keine Beziehung zu ihm aufbauen und litt unter einer sogenannten Puerperalpsychose, einer Form postnataler Depression. Diese führte schließlich dazu, dass Susan ihr Kind im Alter von nur wenigen Wochen erstickte und in Folge dessen zu drei Jahren Aufenthalt in der Forensischen Psychiatrie verurteilt wurde. Seit vier Wochen ist Susan nun wieder in Freiheit und versucht sich mit einer neuen Identität und einem Ortswechsel ein neues Leben aufzubauen und die Gedanken an ihre schlimme Tat, deren genauer Hergang ihr nach wie vor unklar ist, hinter sich zu lassen. Doch auch im beschaulichen Ludlow wird Susan von ihrer düsteren Vergangenheit verfolgt, als ihr nämlich eines Tages ein Foto zugeschickt wird, das einen kleinen Jungen zeigt und auf dessen Rückseite die Worte „Dylan – Januar 2013“ stehen – hat sich jemand einen bösen Scherz erlaubt, oder ist ihr Sohn tatsächlich noch am leben? (mehr …)
Seit einem traumatischen Erlebnis leidet Stella Fisher unter Panikattacken und hat sich komplett in die Einsamkeit ihres abgeschieden liegenden Hauses zurückgezogen, welches sie gemeinsam mit ihrem Ehemann bewohnt. Während Dr. Fisher den ganzen Tag über seiner Arbeit als Psychiater nachgeht, vertreibt sich Stella mit Büchern, DVDs und dem Studieren von Kochrezepten den ansonsten tristen Alltag. Als eines Nachmittages plötzlich ein Schneesturm über London hinwegzieht und das Haus der Fishers und die umliegenden Zufahrten eingeschneit werden, steht Stella unvorbereitet vor einer für sie beängstigenden Situation: Ihr Mann wird es bei diesem Schneechaos nicht nach Hause schaffen und in der Stadt übernachten, sodass Stella die ganze Nacht alleine in dem für sie viel zu großen Anwesen verbringen muss. Als dann auch noch ein wildfremdes Mädchen bei ihr klingelt und vehement darauf besteht, sich im Haus von der eisigen Kälte erholen und aufzuwärmen zu dürfen, droht Stella völlig die Kontrolle über sich und die Situation zu verlieren… (mehr …)

Hmm, gefühlt war der Lesemonat mit gerade mal 11 gelesenen Büchern nicht ganz so erfolgreich, allerdings waren die Bücher aber auch recht umfangreich und mit „The Diviners“ und dem zweiten Mistborn-Band auch gleich zwei dicke Klopper dabei – kurioserweise waren das auch ganz klar meine beiden April-Highlights. Ansonsten war der Monat von der Qualität der Bücher ganz in Ordnung, lediglich bei den Hörbüchern gab es eine herbe Enttäuschung. (mehr …)
Eine fünftägige Kreuzfahrt im Golf von Mexiko mit Zwischenstopps an malerischen Stränden, ein abwechslungsreiches Animationsprogramm, Wellness pur, 5-Sterne-Menüs und Bordpersonal, das einem jeden Wunsch von den Lippen abliest – was im Reisekatalog so perfekt klang, entwickelt sich für die Passagiere des Kreuzfahrtschiffes „The Beautiful Dreamer“ zu einem wahren Albtraum: Am vierten Tag der Reise fällt plötzlich die Elektrizität des Schiffes aus und die fast 3000 Menschen an Bord treiben hilflos mitten auf dem Ozean – ohne jeglichen Kontakt zur Außenwelt, da auch die Funkverbindung zum Festland komplett zusammengebrochen ist. Für den Ausfall der Technik scheint niemand eine Erklärung zu finden und mit jeder Stunde ohne Informationen und Strom droht die Stimmung unter den Reisenden immer weiter zu kippen, zumal sich auch die hygienischen Zustände an Bord immer weiter verschlechtern. Doch das ist nicht das einzige Problem, denn auf der „Beautiful Dreamer“ häufen sich überdies einige unerklärliche Vorfälle, die Passagieren und Crew noch zusätzlich aufs Gemüt schlagen… (mehr …)
Im Mai 1887 sorgt ein grausiger Leichenfund in London für Aufsehen: Im kleinen Vorort Rainham ziehen Arbeiter ein Bündel aus der Themse, das den Rumpf einer toten Frau enthält. Im Verlauf des Sommers werden weitere Körperteile über die gesamte Stadt verteilt gefunden, die mutmaßlich zum gleichen Opfer gehören – die Identität der Frau bleibt ungeklärt und es gibt keine Spuren, die zum Mörder der Frau führen könnten. Mehr als ein Jahr später werden erneut die abgetrennten Arme eines weiteren Opfers gefunden und als wenig später die kopflose Leiche der Frau in den Katakomben des neuen Scotland-Yard-Gebäudes gefunden wird, deutet alles auf die Taten eines wahnsinnigen Serienkillers hin. Polizei und Zeitungen gehen schnell davon aus, dass die Verbrechen ebenfalls auf das Konto des Mannes gehen, der die Stadt seit Wochen mit grausamen Morden an Prostituierten in Atem hält: Jack the Ripper. Dr. Thomas Bond, Gerichtsmediziner der Londoner Polizei, stellt anhand der Spuren an den Leichen aber eine fast noch erschreckendere Theorie auf: In Whitechapel treiben gleich zwei brutale Serienmörder ihr Unwesen… (mehr …)
Eine grausamer Serienmörder treibt in London sein Unwesen und hat bereits drei Opfer auf seinem Gewissen. Da es sich bei den bisherigen Toten allesamt um Prostituierte handelte, konnte die Polizei die Mordserie zunächst noch unter Verschluss halten, doch als der Killer erneut zuschlägt und eine bekannte Schauspielerin auf ebenso bestialische Weise ermordet, bekommt schließlich auch die Presse Wind von den Verbrechen. Ein wahre Hysterie in der Millionenmetropole ist die Folge und Ermittlerin Jane Sullivan und ihr Team stehen plötzlich noch mehr unter Druck als zuvor und im Fokus der besorgten Öffentlichkeit. Besonders beängstigend an den Morden ist die extreme Kaltblütigkeit des Täters, der seine Opfer nicht nur übel zurichtet, sondern mit seinen Gräueltaten auch stolz prahlt und die Polizei immer selbst zu den Tatorten führt. Nicht weniger verstörend sind die geheimnisvollen Botschaften, die der Killer jeweils am Ort des Verbrechens hinterlässt und vieles erinnert dabei an einen berüchtigten Mörder, der Ende des 19. Jahrhunderts die englische Hauptstadt in Atem gehalten hat… (mehr …)











