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Ich gebe es ehrlich zu: Ich habe zwar immer noch nicht ganz verstanden, warum jemand seine Lieblingsbücher verbrennen wollen würde, trotzdem finde ich den „Burn Rewrite Reread“-Tag irgendwie spaßig. Im Prinzip geht es dabei einfach nur darum, drei Bücher in die Kategorien „Burn“, „Rewrite“ und „Reread“ einzuteilen und somit festzulegen, was man mit ihnen machen würde, sollte man einmal in die absurde Situation kommen, genau zwischen diesen Optionen entscheiden zu müssen und dabei jede nur einmal wählen zu dürfen – wie gesagt, über den Sinn lässt sich streiten, lustig ist es aber allemal.

Ich wurde von Crini herausgefordert bei diesem Tag mitzumachen und habe dann von ihr drei Sets mit jeweils drei Büchern vorgegeben bekommen, die ich dann in die jeweiligen Schubladen packen musste. In den Runden 1 und 2 ging es dabei um meine Lieblingsbücher, in Runde 3 um Bücher, die ich überhaupt nicht ausstehen konnte. Während bei den Favoriten natürlich vor allem das Verbrennen schmerzt, dürfte bei den Flops sicherlich das Rereaden die größte Folter darstellen 😀

Und hier nun Crinis Vorgaben, die ich entsprechend einordnen musste:

Runde 1:

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Burn:
Natürlich würde mir das Verbrennen auch hier wehtun, bei den drei Büchern fällt die Entscheidung für Sebastian Fitzeks „Der Seelenbrecher“ aber dennoch verhältnismäßig leicht. Zum einen habe ich das Buch inzwischen bereits zweimal gelesen (bzw. gehört) und da Thriller ja in erster Linie von dem Rätsel um den Täter leben ist die Luft nach dem zweiten Durchgang dann ein bisschen raus. Außerdem habe ich das Buch auch noch als Hörspiel und die Regeln schreiben nach meinem Verständnis nicht explizit vor, ALLE Ausgaben verbrennen zu müssen – hallo Schlupfloch, hehe 😀

Rewrite:
Zwar habe ich „The Flight of the Silvers“ von Daniel Price auch schon zweimal gelesen (und werde es vor Erscheinen von Band 2 vermutlich auch noch ein weiteres Mal tun), das Verbrennen würde ich hier aber einfach nicht übers Herz bringen. Grund zum Umschreiben gibt es hier eigentlich auch nicht (wäre mir bei 600 Seiten auch eigentlich viel zu aufwändig^^), wenn ich aber zwingend etwas ändern MÜSSTE würde ich den Nerv-Faktor von Amanda Given ein wenig herunterfahren – deren penetrant-belehrende Art war teilweise schon SEHR anstrengend. 😀

Reread:
Das einzige Buch von den dreien das ich erst einmal gelesen habe und da im Herbst ja auch die Verfilmung mit Matt Damon erscheint (die ausgehend vom Trailer eigentlich nur grandios werden kann), wird das Buch natürlich vorher nochmal gelesen. Das war einfach^^

Runde 2:

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Burn:
Ich sehe auch hier eigentlich überhaupt keinen Anlass, „The Hunger Games“ verbrennen zu wollen, da ich das Buch aber bereits zweimal gelesen habe und nicht wüsste was ich gerne umschreiben würde, bleibt eben nur noch „Burn“ übrig. Zum Glück habe ich auch hier zwei Ausgaben, die deutsche wird dann verbrannt, die schön glänzende UK-Ausgabe von Scholastic bleibt im Regal. Außerdem: Wenn sich jemand im Feuer wohlfühlt, dann ja wohl am ehesten Katniss „The Girl on Fire“ Everdeen 😀

Rewrite:
Auch James Dashners „The Maze Runner“ habe ich bereits zweimal gelesen und kann hier auf einen weiteren „Reread“am ehesten verzichten und da ich im Gegensatz zu THG hier sehr wohl einen Anlass zum Umschreiben hätte, bleibt Thomas und seinen Gladers das Schicksal in den Flammen erspart. Am Ende dieses Buches gibt es da nämlich diese eine grauenvolle und sehr schmerzhafte Szene (*schluchz* Chuck *schluchz*), die auch nach zwei Jahren beim Gedanken daran immer noch wehtut und die ich garantiert korrigieren würde.

Reread:
Da bei Rick Yanceys Monstrumologen ebenfalls eine Verfilmung in Arbeit ist und diese hoffentlich in absehbarer Zeit auch mal Realität wird, würde sich dann auf jeden Fall noch einmal eine perfekte Gelegenheit zum Reread bieten. Außerdem werden die Bücher dieser Reihe eh viel zu wenig gelesen, da opfere ich mich dann gerne für einen zweiten Durchgang.

Runde 3:

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Burn:
Ich würde hier natürlich am liebsten alle drei Bücher in die Flammen werfen, weil alle gleichermaßen furchtbar waren, satte 600 Seiten möchte ich aber auf gar keinen Fall nochmal rereaden müssen und ein Umschreiben wäre mir hier auch viel zu viel Arbeit, deshalb fällt die Wahl klar auf das strunzlangweilige „NOS4R2“ von Stephen-King-Sohn Joe Hill. Bei dem dicken Schinken gibt das bestimmt auch ein anständiges Feuer 😀

Rewrite:
Ein Reread kommt auch bei Veronica Roths super nervigem Trilogie-Abschluss „Allegiant“ auf keinen Fall in Frage und da zumindest das Cover mit ein bisschen Fantasie schon in Flammen steht, bleibt hier nur noch der „Rewrite“. Hier würde ich das „dramatische Ereignis“ am Ende dann ganz an den Anfang stellen, dann würde mir im Anschluss einiges erspart bleiben und meine Nerven blieben von dem ewigen Rumgezicke verschont.

Reread:
Da ich einen von diesen Flops schließlich in die „Reread“-Kategorie schieben MUSS, fällt meine Wahl hier eindeutig auf „Asylum“ von Madeleine Roux. Das hat mit knapp 300 Seiten nämlich einen nur knapp halb so großen Umfang wie die anderen beiden und ich hab’s damals an einem Abend geschafft. Und während „NOS4R2“ elendig langweilig und „Allegiant“ unglaublich nervig war, war „Asylum“ immerhin so mies dass es fast schon lustig war – der Unterhaltungswert ist hier also auf jeden Fall höher 😀

Falls jemand ebenfalls bei diesem Tag mitmachen möchte, kann er es gerne einfach in den Kommentarbereich schreiben, ich suche euch dann ein paar schöne Bücher aus ;D


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