Montagsfrage1

Hmm, eigentlich eher im Gegenteil, denn wenn man ehrlich ist sind Happy Ends doch ziemlich langweilig – zumindest in Büchern. Gerade in dem von mir bevorzugten Krimi- und Thriller-Genre ist es doch in der Regel immer so, dass der Fall gelöst, der Täter geschnappt oder getötet wird und sich der Detective dann bis zum nächsten Roman feiern lassen kann. Dabei wäre es meiner Meinung nach mindestens genauso interessant, wenn man z.B. den Mörder zur Abwechslung mal zwar enttarnt, aber nicht überführen kann oder eine wichtige Ermittlerfigur das Ende eines Romans nicht erlebt. Wenn überhaupt findet man sowas eigentlich nur in eigenständigen Büchern und selbst da erlebt man so etwas viel zu selten.

Genauso faszinierend können auch einfach offene Enden sein, die dem Leser nicht alles bis ins kleinste Detail vorkauen, sondern auch nach der Lektüre noch genügend Interpretationsspielraum lassen und auch nach Beenden des Buches noch kräftig zum Nachdenken anregen. Natürlich kann es in solchen Fällen auch manchmal ziemlich frustrierend sein, wenn dann ausgerechnet die Frage, die einem am dringendsten unter den Nägel brennt, nie eine zufriedenstellende Antwort bekommt, aber man kann es eben nie allen Lesern recht machen.

Natürlich sollten nun nicht alle Autoren dazu übergehen, ihre Geschichten mit offenen Enden zu versehen oder ihre Verbrecher nun alle entkommen zu lassen, aber es wäre schön wenn zumindest manch einer etwas mehr Mut beweisen und mich damit auch mal wieder ein wenig überraschen würde, denn wirklich verblüffende oder nachhaltige Enden gibt es in Krimis und Thrillern meiner Meinung nach leider viel zu selten.

Wenn ihr auch an der Montagsfrage von Nina/Libromanie teilnehmen möchtet, findet ihr hier alle Infos.


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