“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish

Hach ja, mit den Klassikern ist das bei mir ja so eine Sache… Gerade in der letzten Zeit habe ich beim Abbau meines über Jahre angehäuften Hörbuch-SuBs so einige Vertreter dieser Kategorie konsumiert – und war leider nur sehr selten einmal nicht total gelangweilt. Ich weiß selbst nicht genau woran es liegt, dass mir so wenig Klassiker zusagen, aber bei den meisten Büchern musste ich mich wirklich wie früher in der Schule quälen, um diese überhaupt zu beenden. Dass mich einer der Romane einmal total begeistert hat, kam eigentlich kaum vor, die meisten meiner „Favorite Classics“ finde ich eher solide bis ganz gut. Nichtsdestotrotz hat es auch in dieser Woche für zehn Bücher gereicht, deshalb gibt es hier nun meine persönlichen „Lieblings-Klassiker“:

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The Wizard of Oz – L. Frank Baum
Diesen Klassiker habe ich eigentlich nur zur Einstimmung auf „Dorothy Must Die“ gelesen, fand ihn dann aber überraschenderweise richtig gut und viel besser als den aktuellen YA-Bestseller.

Les Misérables – Victor Hugo
Nachdem ich von der letzten Verfilmung so begeistert war, hat mich das mehr als 50 Stunden lange Hörbuch während meines Schweden-Urlaubs begleitet und konnte mich dann auch ähnlich beeindrucken. Eine wirklich epische Geschichte, die alles hat, was ein Klassiker braucht – auch wenn ich mich auch hier durch einige Längen arbeiten musste.

The Woman in White – Wilkie Collins
Diesen 800-Seiten-Schinken habe ich mir sogar freiwillig angetan und fand den ersten „Mystery Novel“ der Literaturgeschichte dann auch gar nicht mal so uninteressant. Richtig gut ausgearbeitete Story und tolle Charaktere!

Around the World in 80 Days – Jules Verne
Die Geschichte kennt man aus unzähligen Verfilmungen, aber auch die Romanvorlage lohnt sich durchaus. Abwechslungsreich, unterhaltsam und mit exotischen Schauplätzen ein richtig schöner Abenteuerroman.

A Study in Scarlet – Sir Arthur Conan Doyle
Ich habe insgesamt erst drei der ursprünglichen Sherlock-Holmes-Geschichten, fand aber davon leider nur das erste Abenteuer des Meisterdetektivs gut. „The Sign of Four“ und „The Hound of the Baskervilles“ war mir hingegen zu langweilig.

A Christmas Carol – Charles Dickens
Diesen Klassiker kennt wohl jeder und er gehört für mich auch jedes Jahr zur Weihnachtszeit einfach dazu. Auch nach so vielen Jahren immer noch eine wirklich schöne Geschichte.

The Mysterious Island – Jules Verne
Eine der offenbar damals sehr beliebten Schiffsbruch-Storys. Im Gegensatz zum strunzlangweiligen „Robinson Crusoe“ aber durchaus unterhaltsam.

Twenty Thousand Leagues under the Sea – Jules Verne
Jules Verne scheint einer der wenigen Autoren zu sein, dessen Literaturklassiker mir wirklich gut gefallen. Auch die Geschichte um Kapitän Nemo und seine Nautilus konnte mich insgesamt überzeugen.

The Lord of the Rings – J.R.R. Tolkien
Ich bin großer Fan der Filme von Peter Jackson, durch die Bücher musste ich mich hingegen etwas quälen. Zählt aber trotzdem noch aufgrund mangelnder Konkurrenz zu meinen zehn Klassiker-Highlights.

Macbeth – William Shakespeare
Hier hat es doch tatsächlich noch eine Pflichtlektüre aus meiner Schulzeit in die Liste geschafft. War für mich einer der erträglichen Stoffe des Englisch-Leistungskurses und gar nicht mal so uninteressant.

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2 Antworten zu diesem Beitrag

  • Ich muss gestehen, dass ich mit Ausnahme vom Herrn der Ringe von deiner Auswahl nur A Study in Scarlet (und ein paar der Kurzgeschichten) gelesen habe – und das eigentlich auch nur, weil ich in Irland ein Sherlock-Holmes-Seminar hatte. Ich war dann doch irgendwie etwas enttäuscht und konnte mit dem Original irgendwie nicht so viel anfangen wie mit der Serie.

    • Den ersten fand ich noch richtig gut, vor allem wenn man beim Lesen auf die Szenen geachtet hat, die dann auch in der Serie umgesetzt wurden (auch wenn das ab der Mitte des Buches in eine komplett andere Richtung geht).

      Die anderen SH-Geschichten konnten mich bisher aber auch nicht so überzeugen…