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“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish

In dieser Woche habe ich wirklich lange gebraucht, um meine zehn Punkte zum Thema „Ten Book Cover Trends (or just elements of covers) I Like/Dislike“ zusammen zu bekommen und da ich wirklich keine Ahnung habe, was in dieser Hinsicht gerade aktuelle Trends sind, habe ich mir einfach zehn Dinge zusammengemogelt, die mir an Buchcovern gut bzw. überhaupt nicht gefallen.

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(Totenzimmer – Susanne Staun; The Hollow City – Dan Wells, Kind 44 – Tom Rob Smith)

Ich mag Cover, die nicht völlig von verschiedenen Elementen zugeklatscht werden, sondern einfach mal ein bisschen Mut zum freien Raum zeigen. Einfach ein bisschen Text auf weißer Fläche kann auch schön sein, besonders gut gefällt mir hier die Kombination mit Schwarz/Rot auf weißem Hintergrund.

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(Unnatural Creatures – Neil Gaiman; The House of Silk – Anthony Horowitz; The Rabbit Back Literature Society – Pasi Ilmari Jääskeläinen)

Es muss auch nicht immer unbedingt eine Illustration oder ein Foto ein Buchcover schmücken, man kann auch mit Typographie durchaus attraktive Covermotive zustande bekommen – wenn man es denn kann.

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(Mockingbird – Chuck Wendig; The Blue Blazes – Chuck Wendig; Lagoon – Nnedi Okorafor)

Besonders gut gefallen mir auch Covermotive, die zwar schon auf den ersten Blick eine schöne Illustration bieten, bei der man bei genauerem Hinsehen aber noch unzählige kleine Details entdecken kann. Hier sind vor allem Chuck Wendigs Romane mit tollen Motiven gesegnet, die sogar zum Inhalt passen und viele Elemente der Geschichte etwas versteckt darstellen.

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(A Monster Calls – Patrick Ness; Asylum – Madeleine Roux; Shutter – Courtney Alameda)

Der nächste Punkt mag nicht jedermanns Geschmack treffen, mich ziehen Bücher mit eher düsteren Grafiken/Illustrationen/Fotos aber fast magisch an. Zwar hält der Inhalt nicht immer was das Cover verspricht (siehe „Asylum“), aber auch solche Bücher machen sich dann immer noch gut im Regal.

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(Dark Eden – Chris Beckett; The Martian – Andy Weir; Nil – Lynne Matson)

Ebenfalls Highlights im Bücherregal sind solche Cover, die durch besonders beeindruckende Farben auffallen. Klappt auch nicht mit jeder Farbzusammenstellung, kann bei einem glücklichen Händchen aber für eine fast schon hypnotische Anziehungskraft sorgen, siehe z.B. das sehr intensive „The Martian“-Cover.

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(Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore – Robin Sloan; Bird Box – Josh Malerman; The Hunger Games – Suzanne Collins)

Lässt sich grafisch an dieser Stelle zwar nicht ganz so gut darstellen, mir gefallen aber auch Coverdesigns sehr gut, die noch ein besonderes Extra bieten. Das kann z.B. eine Aussparung im Schutzumschlag sein („Bird Box“), bei dem der Einband des Buches dann mit in das Motiv einbezogen wird, eine schöne Prägung wie bei den neuen „The Hunger Games“-Ausgaben oder aber – mein absoluter Favorit – ein im Dunkeln leuchtendes Cover wie bei „Mr. Penumbra’s 24-Hour Bookstore“ (was beim Zu-Bett-Gehen bei mir nicht selten zu leichten Irritationen führt…).

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(Wonder – R.J. Palacio; The Three – Sarah Lotz; Grasshopper Jungle – Andrew Smith)

Ich finde es auch immer schön, wenn Designer/Grafiker ihre Cover nicht völlig zukleistern, sondern mit wenigen Elementen dennoch eine tolle Wirkung erzielen können. Das können z.B. stark stilisierte Illustrationen sein, wenige aber dafür intensive Farbakzente oder einfach stark reduzierte Motive, welche die Fantasie des Betrachters ein wenig anregen.

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(Eene Meene – M.J. Arlidge; The Casual Vacancy – J.K. Rowling; City of Thieves – David Benioff)

Genauso wie man mit gelungener Typographie für optische Highlights sorgen kann, kann man natürlich auch bei der Schriftwahl bzw. -formatierung ordentlich ins Klo greifen. Ob Schlagschatten-Overkill, überhaupt nicht zueinander passende Fonts oder gruselige Spationierungen – auch hier gibt das Repertoire einiges her…

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(Gone – Michael Grant; City of Lost Souls – Cassandra Clare; The Host – Stephenie Meyer)

Dieser Punkt betrifft wohl hauptsächlich meinen persönlichen Geschmack und kann nicht grundsätzlich als No-Go bezeichnet werden, ich kann diese weichgezeichneten 08/15-Fotos von verträumten Teenagern oder auch die immer wieder gerne genommenen Close-ups von Gesichtern einfach nicht mehr sehen. Sowas wird von mir (wenn überhaupt) grundsätzlich ausschließlich in eBook-Form gelesen.

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(Legend: Fallender Himmel; Legend: Schwelender Sturm; Legend: Berstende Sterne – alle Marie Lu)

Auch bei der Farbwahl kann natürlich einiges in die Hose gehen, stellvertretend dafür sei hier einmal die komplette (!) deutsche Legend-Reihe genannt, die nicht nur farblich gruselig, sondern eigentlich ein kompletter Totalausfall ist. Hässliche Schriftart, furchtbares Hintergrundmuster, grausige Farbzusammenstellung und 80er-Jahre-Photoshop-Effekte – hier ist eigentlich alles schiefgegangen, was nur schiefgehen konnte. Und das, wo die Originalausgaben wirklich toll aussehen…


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