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Es war zu erwarten, dass der Februar bei weitem nicht an Lesemonat Januar herankommen würde und so habe ich dann auch nur knapp halb so viele Seiten gelesen wie im Vormonat. Das liegt zum einen daran, dass ich im Januar noch einige Tage Urlaub hatte und dementsprechend viel gelesen habe, andererseits aber auch an den Olympischen Spielen in Sotchi, die ich wann immer möglich verfolgt habe. Da blieb dann natürlich nicht mehr ganz so viel Zeit zum Lesen übrig…

Gelesen:

Das Rachespiel – Arno Strobel (6/10):
Leider scheint sich hier der Trend fortzusetzen, dass mich kein neues Strobel-Buch mehr so zu fesseln weiß wie „Das Skript“. „Das Rachespiel“ war ganz nett, aber völlig überraschungsarm und damit auch oft vorhersehbar. (Rezension)

Blutfrost – Susanne Staun (8/10):
Auch der zweite Band der Maria-Krause-Reihe konnte mich wieder überzeugen, zwar fand ich die Hauptfigur stellenweise fast schon zu normal, dafür hat mir die Story etwas besser gefallen als im Vorgänger. (Rezension)

The Shining Girls – Lauren Beukes (8/10):
Vielleicht die positive Überraschung des Monats, denn nach den durchwachsenen Meinungen zum Buch hatte ich meine Erwartungen eher heruntergeschraubt. Ich fand’s dann aber doch sehr atmosphärisch und interessant, auch wenn die Zeitreisethematik etwas simpel gestrickt war. (Rezension)

Before the poison – Peter Robinson (6/10):
Ganz netter englischer Krimi, den man aber wirklich nicht gelesen haben muss. Hatte teilweise ganz schöne Längen und ich fand das Verhalten des Protagonisten häufig etwas albern und unglaubwürdig. (Rezension)

Miss Peregrine’s Home for Peculiar Children – Ransom Riggs (8/10):
Hatte ich vor einer ganzen Weile schon als Hörbuch gehört und wollte ich vor dem zweiten Band unbedingt auch nochmal in der tollen Print-Ausgabe lesen. Hat sich auch gelohnt, denn mit den atmosphärischen Fotos wirkt die Geschichte gleich deutlich besser. (Rezension)

Hollow City – Ransom Riggs (7/10):
Danach ging es dann direkt weiter mit der Fortsetzung, die ich leider ein wenig schwächer fand als den Vorgänger. Atmosphärisch nach wie vor sehr gut und diesmal auch mit größerem Fokus auf die Nebencharaktere, aber die Story war mir ein wenig zu lahm. (Rezension)

A Feast for Crows – George R.R. Martin:
Ich bin zwar noch weit davon entfernt, das Buch zu beenden, aber um die Statistik ein wenig zu schönen nehme ich zumindest die erste Hälfte schon mal mit in den Rückblick auf. Diese war aber leider ziemlich langweilig, viel Gelaber und wenig Action, doch was am schlimmsten ist: Fast alle meine Lieblingscharaktere fehlen!

Gehört:

      

In 80 Tagen um die Welt – Jules Verne (8/10):
Habe das Buch eher aus der Not heraus gehört, da die Hörbuch-Bibliothek nicht mehr viel hergab, war dann aber doch sehr überrascht, wie gut mir die Geschichte gefallen hat. Unerwartet kurzweilig und hat einfach diesen gewissen Charme klassischer Abenteuergeschichten. (Rezension)

Der Seelenbrecher – Sebastian Fitzek (10/10):
Die Geschichte kannte ich bereits, allerdings musste ich mir unbedingt auch die ungekürzte Hörspielfassung dazu anhören. Ich fand es auch beim zweiten Mal superspannend, schockierend, beängstigend und überraschend und war auch von der technischen Umsetzung sehr angetan. Nach wie vor eindeutig mein Lieblingsbuch von Sebastian Fitzek! (Rezension)

Der Prozess – Franz Kafka (5/10):
Fing interessant an, wurde dann aber schnell unglaublich langweilig und hat mich ab der Mitte total verloren. War mein erstes und bestimmt auch mein letztes Buch von Kafka. (Rezension)

Die Abenteuer des Huckleberry Finn – Mark Twain (5/10):
Fand ich leider genauso öde wie das Kafka-Hörbuch und hatte ich aus meiner Kindheit deutlich unterhaltsamer in Erinnerung. Ich komme mit dem Anekdotenstil aber offenbar nicht klar und vieles war mir auch einfach zu albern. (Rezension)

Straight White Male – John Niven (9/10):
Nach dem Fitzek-Hörspiel mein Monatshighlight. Wurde bisher noch von keinem Niven-Buch enttäuscht und auch sein neues ist wieder sehr vulgär und drastisch, aber auch total amüsant. Wer die Serie „Californication“ mag, ist hier auf jeden Fall bestens aufgehoben. (Rezension)

Die geheimnisvolle Insel – Jules Verne (7/10):
Mein zweites Jules-Verne-Hörbuch im Februar und auch diesmal fand ich es wieder richtig gut. Bei knapp 22 Stunden Spielzeit bleiben ein paar Längen natürlich kaum aus, aber von den ganzen Klassikern scheint mir Vernes Stil wirklich am besten zu liegen. (Rezension)

Kindertotenlied – Bernard Minier (8/10):
Ich habe gefühlte Ewigkeiten auf dieses Hörbuch hingefiebert, nachdem ich den Vorgänger „Schwarzer Schmetterling“ so toll fand. Der zweite Band der Reihe ist ebenfalls ein sehr guter Thriller, mir war der Mittelteil aber manchmal etwas zu langatmig. (Rezension)

Neuzugänge:

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Auch im Februar gab es schöne neue Bücher, mehr dazu hier.

Gesamtbilanz:
Gelesene/gehörte Bücher: 13
davon Sub-Abbau: 12
Neuzugänge: 10
Aussortiert: 1
Sub-Abbau-Extrem-Ziel (3) erreicht: ja
Monatsaufgabe bestanden: nein
Sub-Abbau-Battle vs. Crini: mit 2:-4 gewonnen, also insgesamt 2:0 für mich
Gelesene Seiten: 2861 (102 Seiten/Tag)
Gehörte Stunden: 83 Std. 47 Min. (3 Std./Tag)

Mit der Anzahl der gelesen Bücher bin ich recht zufrieden, bei den Buchkäufen habe ich mich zum Monatsende hin etwas gehen lassen. Trotzdem das Sub-Abbau-Ziel erreicht und den Battle-Punkt geholt, allerdings befürchte ich für den März Schlimmes, da habe ich zu viele Vorbestellungen…


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