Kategorie: Allgemein

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Viele werden es vermutlich in den letzten Tagen schon mitbekommen haben oder hatten selbst eine Einladung von LovelyBooks im E-Mail-Postfach: LovelyBooks sucht Blogger, die Lust haben, ihre Meinung zu Themen eines bestimmten Genres kundzutun und mit anderen Lesern zu diskutieren. Den Anfang hat bereits Philip von Philips Welt im Fantasy-Bereich gemacht, der von euch wissen wollte wie ihr zu dem Fortsetzungswahn im Fantasy-Genre steht.

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An dieser Aktion würde ich auch gerne teilnehmen und mit euch über ein Thema zu meinem Lieblingsgenre „Krimis & Thriller“ diskutieren. Aus aktuellem Anlass möchte ich als Aufhänger der Diskussion den kürzlich erschienenen Kriminalroman „The Cuckoo’s Calling“ nehmen, den Bestsellerautorin Joanne K. Rowling unter dem Pseudonym „Robert Galbraith“ veröffentlicht hat. Da dieser Überraschungscoup in der Buchbranche für großes Aufsehen gesorgt hat, würde ich gerne über den Sinn und Unsinn solcher Pseudonyme mit euch diskutieren. Als zentrale Fragestellung würde mir im Moment folgendes vorschweben:

Pseudonyme berühmter Schriftsteller – reiner Werbegag oder nachvollziehbare Tarnung?

Gibt es nachvollziehbare Gründe, warum bekannte Autoren sich für die Veröffentlichung ihrer Werke unter einem Decknamen entscheiden oder sind dies reine PR-Entscheidungen, die im Nachhinein eine gesteigerte Aufmerksamkeit für das jeweilige Buch erreichen sollen? Findet ihr solche Versteckspiele albern oder verständlich und beeinflussen sie vielleicht sogar euer Kaufverhalten?

Falls euch dieses Thema interessiert und ihr gerne mit mir und anderen Lesern darüber diskutieren möchtet, würde ich mich über einen Kommentar unter diesem Beitrag sehr freuen. Vielleicht habt ihr auch noch andere Themen, die euch im Bereich Krimi & Thriller dringend unter den Nägeln brennen?


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7 Antworten zu diesem Beitrag

  • Guten Morgen!

    Ich finde ein Pseudonym ist schon manchmal sinnvoll wenn ein Autor wissen will ob sich sein Buch auch ohne seinen Namen verkaufen lässt. Was dann oft Passiert sieht man jetzt bei der Rowling. Hättest du ‚The Cuckoo’s Calling‘ gekauft wenn es nicht bekannt geworden wäre? Ich möchte das Buch auch lesen, bekomme es hier leider noch nicht, aber ich gebe zu, dass der Name Rowling der Grund für den Kauf ist.

    Das Buch hat sich davor nicht so toll verkauft, darum drängt sich bei mir schon der Verdacht auf, dass das ganze jetzt PR wäre um die Verkaufszahlen anzukurbeln. Auf der anderen Seite hätte Rowling das Geld nicht nötig.

    Also Pseudonym ja, aber dann bitte dabei bleiben und keine große Enthüllungen!

    Liebe Grüße

    • Hallo,

      ehrlich gesagt hätte ich mir „The Cuckoo’s Calling“ wohl ohne die Enthüllung nicht gekauft, alleine schon deshalb, weil ich vermutlich nie etwas von diesem Buch gehört hätte und der Klappentext alleine mich wohl auch nicht so sehr gereizt hätte 😉

      Daher hat es mich als Rowling-Fan schon gefreut, dass die Geschichte mit dem Pseudonym aufgedeckt wurde, zumal ich das Buch bis jetzt (knapp die Hälfte gelesen) wirklich nicht schlecht finde.

      LG,
      Sebastian

  • Ich mag Pseudonyme, wenn sie Sinn machen – denn damit erleichtert man dem Leser, den Kauf eines Buches, weil jeder Buchkauf ja an bestimmte Erwartungen geknüpft ist.

    Beispiel: „Joyland“ von Stephen King. Stephen King steht für mich für Gänsehaut und Horror pur. Joyland hingegen ist so gar nicht Horror und beim Lesen kam auch eine Gänsehaut auf. Aber da stand „Stephen King“ vorne drauf und so las ich das Buch mit total falscher Erwartungshaltung. Ich bin also für Pseudonyme.

    Ein Pseudonym ist ja wie eine Werbemarke, die für etwas bestimmtes steht. Von daher macht es Sinn, sie zu verwenden. Ganz besonders, wenn der Autor schon bekannter ist und dann plötzlich in einem anderen Genre schreibt ist es sinnvoll, ein Pseudonym zu verwenden.

    LG Iris

    • Hallo Iris,

      den Gedanken zu „Joyland“ finde ich interessant, da auch ich bei diesem Buch Probleme mit meiner Erwartungshaltung hatte. Wäre es dir denn dann lieber gewesen, wenn eine Veröffentlichung unter einem Pseudonym von Anfang an offen kommuniziert worden wäre oder wärest du für Geheimhaltung gewesen?

      LG,
      Sebastian

      • Hallo Sebastian,
        bei Joyland wäre ich eindeutig für ein Pseudonym gewesen, egal ob unter Geheimhaltung oder ganz offen. Obwohl ich wohl eher für die offene Kommunikation wäre;), aber es geht einfach um die Erwartungshaltung. Ich finde, wenn Autoren in verschiedenen Genres schreiben, wäre es halt leichter, wenn sie dies unter verschiedenen Pseudonymen machen. So weiß man einfach, was man bekommt.
        Bei Ulrike Schweikert ist mir das auch mal passiert- ich kannte sie nur als Autorin historischer Romane und habe blind vorbestellt- und dann ein Fantasybuch erhalten (Fantasy lese ich überhaupt nicht). Das ärgerte mich natürlich, weil ich einfach blind und sehnsüchtig auf ihr nächstes Buch gewartet habe, gar nicht daran gedacht habe, dass sie womöglich auch etwas anderes schreiben könnte als historische Geschichten.
        LG, Iris

  • Moin moin. Vielen Dank fürs verlinken! 🙂

    Ich finde dein Thema sehr gut gewählt und Glückwunsch, dass deine Kolumne es wirklich auf LB geschafft hat. Ein wirklich gelungenes Werk wie ich finde.

    Liebe Grüße, Philip