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Seit dem 5. November läuft der neue Bond-Film „Spectre“ auch in den deutschen Kinos und obwohl ich Bond #24 bisher selbst noch nicht gesehen habe, ist bei mir schon seit Tagen das Bond-Fieber ausgebrochen – so habe ich mir z.B. vorgenommen, endlich einmal alle bisherigen Bond-Filme anzugucken, denn gerade bei den alten Sean-Connery- und Roger-Moore-Streifen gibt es bei mir doch noch so einigen Nachholbedarf. Allerdings möchte ich mich aber nicht nur auf die Filme beschränken, sondern auch in literarischer Form ein wenig im 007-Mythos schwelgen. Deshalb habe ich mir einmal einen Überblick über die vielen James-Bond-Romane verschafft und daraus ein kleines Bond-Special gebastelt. Allerdings habe ich mich hierbei auf die Werke beschränkt, die entweder von Bond-Schöpfer Ian Fleming selbst verfasst oder von dessen Nachlassverwaltern als offizielle Bond-Romane anerkannt wurden.

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Los geht es natürlich mit den Originalen von Ian Fleming höchstpersönlich, der es in seinem Schriftstellerleben auf 12 Bond-Romane und zwei Kurzgeschichten-Sammlungen („For Your Eyes Only“ und „Octopussy and the Living Daylights“) gebracht hat. Wer also James Bond einmal so erleben möchte, wie ihn sich sein Schöpfer selbst vorgestellt hat, sollte folglich am besten zu diesen Klassikern greifen. Ich habe von den Fleming-Romanen immerhin die ersten beiden Bände gelesen und war von beiden sehr angetan. Wer den eher rauen Charakter der Daniel-Craig-Filme mag, dürfte an diesen Büchern durchaus Gefallen finden – schließlich basiert Craigs erster Bond-Auftritt in „Casino Royale“ sogar auf dem allerersten Bond-Roman. Ich möchte die Bücher jedenfalls alleine schon wegen der tollen Retro-Cover alle im Regal stehen haben – die deutschen Ausgaben aus dem Cross-Cult-Verlag sind übrigens mindestens genauso schön und ebenfalls ein echter Hingucker. Hier alle Fleming-Werke in der Übersicht, ein Klick auf den Titel führt euch jeweils zur entsprechenden Goodreads-Seite:

Casino Royale · Live and Let Die · Moonraker · Diamonds are Forever · From Russia With Love · Dr. No · Goldfinger · For Your Eyes Only · Thunderball · The Spy Who Loved Me · On Her Majesty’s Secret Service · You Only Live Twice · The Man With the Golden Gun · Octopussy and the Living Daylights

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Der erste Schriftsteller, der nach dem Tod Ian Flemings offiziell dessen Nachfolge als Bond-Autor antreten durfte, war der Brite John Edmund Gardner. Zwischen 1981 und 1996 verfasste auch dieser ebenso wie Fleming insgesamt 14 Bond-Bücher sowie die Romanfassungen zu den beiden Filmen „Licence to Kill“ und „Goldeneye“, von denen die meisten auch ins Deutsche übersetzt wurden. Hier alle Werke in der Übersicht:

Licence Renewed · For Special Services · Icebreaker · Role of Honour · Nobody Lives Forever · No Deals, Mr. Bond · Scorpius · Win, Lose or Die ·  Licence to Kill · Brokenclaw · The Man From Barbarossa · Death is Forever · Never Send Flowers · Seafire · Goldeneye · Cold

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Der nächste, der sich an den literarischen Abenteuern von 007 versuchen durfte, war Raymond Benson. Mit dem Amerikaner gingen die Rechte an den Bond-Romanen auch zum ersten Mal in nicht-britische Hände über und Benson hat es zwischen 1997 und 2002 immerhin auf sechs 007-Romane plus die Romanfassungen der drei Pierce-Brosnan-Filme „Der Morgen stirbt nie“, „Die Welt ist nicht genug“ und „Stirb an einem anderen Tag“ sowie drei Kurzgeschichten („Blast from the Past“, „Midsummer Night’s Doom“, „Live at Five“) gebracht – sicherlich kein schlechtes Pensum für eine Zeitspanne von gerade einmal fünf Jahren. Hier die Übersicht:

Zero Minus Ten · Tomorrow Never Dies · The Facts of Death · The World Is Not Enough · High Time to Kill · Doubleshot · Never Dream of Dying · The Man with the Red Tattoo · Die Another Day

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Seit dem letzten 007-Roman von Raymond Benson gibt es keinen klaren Bond-Autor mehr, das Erbe von Ian Fleming wechselt seitdem mit jedem Buch den Verantwortlichen. Den Anfang machte der Brite Sebastian Faulks, weiter ging es mit Thriller-Legende Jeffery Deaver, dann durfte sich William Boyd an einem Bond-Abenteuer versuchen und aktuell darf sich Anthony Horowitz offizieller Bond-Autor nennen. Die Figur des Agenten macht dabei ebenfalls einen ständigen Wechsel durch: Während „Devil May Care“ im Kalten Krieg spielt, liest sich „Carte Blanche“ wie ein modernes Daniel-Craig-Abenteuer, „Solo“ hingegen verschlägt den Agenten ins Afrika der späten 1960er-Jahre und in „Trigger Mortis“ ist 007 wieder in den 1950ern unterwegs – Konstanz sieht zwar anders aus, dafür bekommen Bond-Fans immerhin eine Menge Abwechslung geboten. Die Übersicht:

Devil May Care · Carte Blanche · Solo · Trigger Mortis

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Auch die jüngeren Leser müssen nicht auf den legendären MI6-Agenten verzichten, denn mit der „Young Bond“-Reihe gibt es auch die entsprechende Teenie-Variante der Bond-Abenteuer. Für die ersten sechs Bände der Serie zeichnete sich noch „The Enemy“-Autor Charlie Higson verantwortlich, mit dem siebten Band „Shoot to Kill“ sind die Rechte an Steve Cole übergegangen. Alle Bücher der „Young Bond“-Reihe sind auch auf Deutsch erhältlich.

SilverFin · Blood Fever · Double or Die · Hurricane Cold · By Royal Command · Danger Society · Shoot To Kill · Heads You Die

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Zum Ende dieses Bond-Specials wird es dann noch ein wenig kurios, denn unter den offiziellen James-Bond-Romanen findet sich tatsächlich auch so etwas wie die ChickLit-Variante des 007-Mythos: „The Moneypenny Diaries“ von Kate Westbrook. Diese Reihe bietet die geheimen Tagebücher der Sekretärin von Bond-Chef „M“, richtet sich klar an ein weibliches Publikum und liefert eine sehr ungewöhnliche Sicht auf die Missionen des Agenten.

Guardian Angel · Secret Servant · Final Fling

Habt ihr euch schon mal an einen James-Bond-Roman gewagt?
Falls ja, an welche(n) und wie haben euch die Bücher gefallen?


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