MärzR1

Es war eigentlich abzusehen dass die Bilanz der ersten beiden Monate, in denen ich nur gute Bücher gelesen habe, nicht ewig so weitergehen würde, trotzdem ist es ein wenig ärgerlich dass der März von der Qualität der gelesenen Bücher ein wenig sehr durchschnittlich war. Natürlich gab es auch ein paar Lichtblicke, aber ein 5-Sterne-Buch war in den vergangenen Wochen leider nicht dabei. In Bezug auf den SuB-Abbau war der März hingegen sehr ordentlich, obwohl ich doch recht viele Neuzugänge dazubekommen habe wurde mein Abbau-Ziel erreicht – zumindest in dieser Hinsicht bleibt die Weste im Jahr 2015 weiß…

Böses Blut – Arne Dahl (5/10)
Ein ziemlich merkwürdiges Buch. Von der Story her trotz einiger schlimmer Logiklöcher eigentlich gar nicht so unspannend, aber in Bezug auf den Schreibstil in der ersten Hälfte eine Vollkatastrophe – hat jedenfalls nicht wirklich Lust auf die weiteren Bände gemacht…

The Most Dangerous Animal of All – Gary L. Stewart (7/10)
Für mich ein ungewohnter Ausflug in den Sachbuch-Bereich, inhaltlich bin ich mit dieser Enthüllungsstory über die Morde des Zodiac-Killers aber dann doch meiner Thriller-Vorliebe treu geblieben. Lies sich wirklich gut lesen und der Autor hatte auch ein paar schlagkräftige Argumente zu bieten, letzte Zweifel an der wahren Identität des Serienkillers bleiben aber trotzdem. (Rezension)

Little Red Riding Hood – David Gray (3/10)
Diese Kurzgeschichte sollte ein Thrillermärchen sein, ich konnte mit dieser seltsamen Story aber überhaupt nichts anfangen. Die vielen Rechtschreibfehler haben dann zusätzlich zum schlechten Gesamteindruck beigetragen.

Shutter – Courtney Alameda (7/10)
Eigentlich kein schlechtes Buch und insgesamt wirklich unterhaltsam, aber irgendwie hatte diese Geistergeschichte so gar nichts besonderes und war trotz solider Atmosphäre auch weit davon entfernt, wirklich gruselig zu sein. (Rezension)

Gotteslüge – Kathrin Lange (8/10)
Ein absoluter Pageturner! Super spannend, atemberaubendes Tempo und eine hochdramatische Story, bei der ich förmlich durch die Seiten geflogen bin. Wäre da nicht das unglaubwürdige Ende gewesen, hätte der zweite Band der Faris-Iskander-Reihe fast ein perfekter Thriller sein können. (Rezension)

Die Falle – Melanie Raabe (8/10)
Ein wirklich spannender Roman und durch das Kammerspiel-artige Setting eine willkommene Abwechslung im Psychothriller-Genre. Leider konnte das Buch-im-Buch für mich nicht ganz mit der raffinierten Haupthandlung mithalten und auch das Ende war ein wenig zu simpel, trotzdem gibt es hier eine klare Leseempfehlung! (Rezension)

The Final Empire – Brandon Sanderson (8/10)
Nun habe ich mich doch dazu überreden lassen, die überall so hochgelobte Fantasy-Reihe von Brandon Sanderson mal anzufangen und ich fand das Buch dann auch wirklich gut und für einen Genre-Muffel wie mich auch überraschend einsteigerfreundlich. Auf die berüchtigten „Mistborn feels“ habe ich im ersten Band aber noch vergeblich gewartet. (Rezension)

Zwienacht – Raimon Weber (6/10)
Mal wieder eine dieser typischen eBook-SuB-Leichen. Die Erwartungen waren dementsprechend nicht besonders hoch, es war dann aber letztlich ein wirklich solider Psychothriller, den man aber auch nicht zwingend gelesen haben muss.

The Alex Crow – Andrew Smith (5/10)
Hmm, ich weiß wirklich nicht so recht was ich zu diesem Buch sagen soll. Mehrere Handlungsstränge, die eigentlich gar nicht zusammen passen und auch für sich genommen nicht unbedingt erzählenswert sind, dazu eine für Smith überraschend uninteressante Hauptfigur – es wird höchste Zeit, dass der Autor mal wieder ein gutes Buch schreibt. (Rezension)

Atlanta Burns – Chuck Wendig (8/10)
Auf Chuck Wendig ist hingegen immer Verlass, auch wenn meine Erwartungen an „Atlanta Burns“ aufgrund der Jugendbuch-Einstufung gar nicht so hoch waren. Aber bei Wendig heißt YA eben nicht, dass nicht trotzdem kräftig geflucht, geprügelt und geschossen werden darf – dennoch hat dieses Buch auch überraschend ernste und bittere Momente. (Rezension)

Der Turm der toten Seelen – Christoffer Carlsson (8/10)
Mal wieder eine neue Krimireihe aus dem hohen Norden und auch wenn das Buch zunächst wie ein typischer Schwedenkrimi erscheint, bringt Carlsson doch frischen Wind ins Genre, weil er fast wie in einem Jugendroman auch die Teenagerzeit seines Ermittlers beleuchtet. (Rezension)

MärzR12

Zero Day – David Baldacci (8/10)
Bei dieser Thrillerreihe hat sich Baldacci vielleicht ein wenig vom Kollegen Lee Child und dessen Jack-Reacher-Büchern „inspirieren“ lassen, an „Zero Day“ gibt es aber kaum etwas auszusetzen: Spannende Story, sympathische Hauptfigur und mit Dietmar Wunder der perfekt passende Sprecher – dieser Thriller hat Spaß gemacht! (Rezension)

Revival – Stephen King (6/10)
Ich hatte mich wirklich sehr wieder auf einen richtigen Horrorroman des großen Meisters gefreut, doch gruselig ist „Revival“ wenn überhaupt nur mal kurz am Ende. Der Rest der Geschichte liest sich wie eine überlange Einleitung und weil auch die Hauptfigur für King-Verhältnisse ungewohnt blass bleibt, ist dieses Hörbuch trotz wieder mal großartiger David-Nathan-Lesung leider eine Enttäuschung. (Rezension)

Presumed Guilty – James Carol (8/10)
Nach gerade mal einem Jefferson-Winter-Thriller („Broken Dolls“) gibt es nun auch schon eine Kurzgeschichten-Reihe zur Vorgeschichte des Profilers und – Überraschung – der Auftakt davon hat mir sogar besser gefallen als das Hauptwerk, da der junge (und mit leicht psychopathischen Tendenzen versehene) Winter als Protagonist deutlich interessanter ist als die Erwachsenen-Version. (Rezension)

Control – Daniel Suarez (7/10)
Was hätte dieser SciFi-Thriller für ein geniales Buch werden können: Originelles und super interessantes Ausgangsszenario, spannende Anfangsphase und viele verblüffende Gedankenspiele – wenn da nicht die uninspirierte Action-Orgie in der zweiten Hälfte gewesen wäre, die aus „Control“ dann leider „nur“ einen überdurchschnittlichen Roman macht. (Rezension)

Ich jage dich – Lars Kepler (6/10)
Ein wenig enttäuschend war dann auch der frisch erschienene fünfte Joona-Linna-Band, was vielleicht auch daran liegen mag dass die Hauptfigur diesmal eine eher untergeordnete Rolle spielte. Die Story ist eigentlich gar nicht schlecht, wird aber viel zu umständlich erzählt und ist dadurch leider eher langatmig. (Rezension)

Am Limit – David Baldacci (8/10)
Das weiter oben erwähnte „Zero Day“ hat mir Lust auf mehr gemacht und so habe ich auch gleich den zweiten Band der John-Puller-Reihe hinterhergeschoben, der mir wieder sehr gut gefallen und spannende Thriller-Unterhaltung geboten hat.

Neuzugänge:

Neu_März

… gab es im März einige zu verzeichnen, mehr dazu im ausführlichen Neuzugangs-Post.

Gesamtbilanz:

Gelesene/gehörte Bücher: 17
davon Sub-Abbau: 17
Neuzugänge: 14
Aussortiert: 1
Sub-Abbau: 4
Sub-Abbau-Extrem-Ziel (3) erreicht: ja
Monatsbattle gewonnen: ja
Sub-Abbau-Battle vs. Crini: 3:1 gewonnen, damit insgesamt nun 3:1 für mich
Gelesene Seiten: 4109 (133 Seiten/Tag)
Gehörte Stunden: 74 Std. 32 Min. (2 Std. 24 Min./Tag)


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