BuchSaiten-Jahresabschluss

Jetzt wo dann auch die letzten Tage des Jahres 2014 Vergangenheit sind und sich garantiert mehr kein Buch ins Rampenlicht drängeln kann, gibt es dann auch von mir endlich den Beitrag zur inzwischen 6. Auflage der Buchsaiten-Blogparade von Katrin. Also Vorhang auf für meine Überraschungen, Enttäuschungen und Entdeckungen des vergangenen Jahres und einen kleinen Ausblick auf 2015! Wer ebenfalls noch einen Beitrag zur Aktion beisteuern möchte, findet alle Informationen zur Teilnahme in Katrins Blogpost – ihr müsstet euch aber beeilen, die Blogparade läuft nämlich nur noch bis zum 06.01.2015.

Buchsaiten Blogparade

Als mir Mitte des Jahres das Rezensionsexemplar des neuen Romans von Zoran Drvenkar angeboten wurde, hatte ich – Schande über mich – noch nichts über den damals eigentlich schon recht etablierten Thrillerautor gehört. Da das Buch dann auch die erste Veröffentlichung des neugegründeten Verlages Eder & Bach war, hielten sich meine Erwartungen ehrlich gesagt in Grenzen – der Klappentext klang recht interessant und ich fand das Cover schön… „Still“ konnte mich dann aber praktisch ab der ersten Seite total fesseln und war nach langer Zeit mal wieder ein Psychothriller, der auch richtig schön verstörend und schockierend war – und das alles ohne großes Blutvergießen oder übertriebene Gewaltdarstellungen. Von mir gab es dafür die Höchstwertung und somit war dieser Überraschungshit dann auch gleich mein Lieblings-Thriller 2014!

Buchsaiten Blogparade2

An dieser Stelle bleibt mir nur zu sagen: Herzlichen Glückwunsch zur Titelverteidigung, Herr Fitzek! Nachdem im Vorjahr schon Sebastian Fitzeks hanebüchener Thriller „Der Nachtwandler“ die „Auszeichnung“ als Enttäuschung des Jahres abräumen könnte, gelingt ihm mit „Passagier 23“ dann auch gleich die Titelverteidigung. Das mag auch damit zusammenhängen, dass meine Erwartungen an das Buch nach dem in der Zwischenzeit veröffentlichten „Noah“ – den ich überraschend gut fand – doch wieder recht hoch waren, liegt aber hauptsächlich daran dass Fitzeks Kreuzfahrt-Desaster auch unter neutralen Gesichtspunkten einfach ein schlechtes Buch ist. Plumper Schreibstil, eine völlig absurde Story, die durch ihre gewollte Unberechenbarkeit völlig vorhersehbar und spannungsarm ist und bei der ich beim Hören des Hörbuches am liebsten wirklich im Minutentakt zu einer Schimpftirade ausgeholt hätte. Tut euch selbst einen Gefallen, spart euch diesen Murks und lest lieber die älteren Werke des Autors – diese waren nämlich wirklich noch spannend und verstörend.

Buchsaiten Blogparade3

Von der Riesen-Enttäuschung aber nun wieder zu etwas Erfreulichem: meiner Autoren-Neuentdeckung des vergangenen Jahres. Hier hätte ich von Patrick Ness über Andy Weir bis in gewisser Hinsicht sogar hin zu Brandon Sanderson wirklich viele Autoren nennen können, die Wahl ist dann aber doch ohne großes Zögern auf Daniel Price gefallen. Dieser hat mit seinem grandiosen SciFi-Roman „The Flight of the Silvers“ nicht nur für eines meiner Lese-Highlights 2014 gesorgt, sondern sich diese Auszeichnung auch durch sein sehr sympathisches Auftreten mehr als verdient. Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, werden Crini und ich im Januar den „Month of the Silvers“ veranstalten um das unserer Meinung zu Unrecht völlig unterschätzte Buch ein wenig zu würdigen und Daniel Price war in diesem Zusammenhang wirklich sehr hilfsbereit und entgegenkommend. Also lest bitte dieses Buch! 😉

Buchsaiten Blogparade4

Andy Weirs intelligentes, spannendes, originelles, mitreißendes und sehr amüsantes Mars-Abenteuer „The Martian“ war nicht nur das beste Buch, das ich überhaupt im vergangenen Jahr gelesen habe, sondern räumt auch die Auszeichnung für das schönste Cover ab. Eigentlich gibt es vom Motiv her auf dem Bild ja nicht wirklich viel zu sehen, mir gefällt der orange-rote Farbverlauf aber einfach wahnsinnig gut, ich mag die schlichte Typografie und der Umschlag schimmert in der Realität sogar noch ein wenig – wirklich ein absoluter Hingucker im Regal!

Buchsaiten Blogparade5

Um Brandon Sanderson habe ich ja lange Zeit einen Bogen gemacht, weil mich Fantasy an sich meist nicht ganz so sehr anspricht, bei seiner epischen Superschurken-Story „Steelheart“ konnte ich dann aber doch nicht wiederstehen und ZACK – schon ist das Buch in meinen Jahrescharts ganz weit vorne gelandet. Somit freue ich mich auch schon wie bekloppt auf die Fortsetzung „Firefight“ und muss zum Glück auch nur noch wenige Tage auf das Erscheinen des Buches warten.

Eigentlich hätte ich bei dieser Frage gerne mit „The Song of the Orphans“ von Daniel Price geantwortet, hier steht aber leider noch kein Erscheinungstermin fest und es wird wohl auch eher ziemlich eng mit einem 2015-Release. Und Ernest Clines „Armada“ wollte ich nicht schon wieder nennen… 😉


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