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“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish

Normalerweise habe ich ja eher Probleme überhaupt zehn Punkte für die Top-10-Tuesday-Listen zusammenzubekommen, in dieser Woche besteht die Schwierigkeit aber darin, die Aufzählung auf nur zehn Punkte zu beschränken. An diesem Dienstag haben die Bücher nämlich ausnahmsweise mal Pause, stattdessen werden die zehn liebsten Filme oder TV-Serien gesucht. Da ich es bei Filmen noch weniger auf die Reihe bekommen würde, meine zehn Favoriten unter den tausenden gesehenen Streifen herauszufiltern, habe ich mich für die Serien entschieden. Ich musste wirklich sehr lange überlegen und bei manchen Serien hat es mir fast schon ein wenig wehgetan, diese nicht mit auf der Liste unterzubringen, letztlich habe ich es dann aber doch geschafft, mich auf nur zehn Highlights festzulegen. Und hier sind sie, meine „Top 10 Favorite TV Shows“:

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Luther
Los geht es mit Rang 10 und einer vermutlich eher etwas unbekannteren Serie: „Luther“, einer Krimi/Thriller-Produktion der BBC. Aus England kommen gefühlt eh nur grandiose Serien, diese hier besticht aber nicht nur durch Storys, die an die Nieren gehen, sondern auch durch eine alles überragende Hauptfigur: DCI John Luther. Ein Ermittler immer an der Grenze zum Illegalen, der sich extrem in seine Fälle hineinsteigert und nicht selten die Kontrolle über sich selbst verliert – absolut brilliant gespielt von Idris Elba.

Prison Break
Schon ein wenig älter, aber die Serie um die Gefängnisausbrüche der Brüder Michael Scofield und Lincoln Burrows zählt für mich immer noch zu dem spannendsten, was die TV-Landschaft hervorgebracht hat. Jede einzelne Folge ist wahnsinnig packend und auch wenn der Realismus manchmal oft ein wenig auf der Strecke bleibt, kann man sich dem Sog der Serie nur schwer entziehen. Dafür sorgen auch die unglaublich gemeinen Cliffhanger am Ende jeder Episode.

Criminal Minds
Meiner Meinung nach die mit Abstand beste unter den langlebigen Crime-Serien, die mich vor allem deshalb total fasziniert, weil hier die Psyche der Täter besonders im Fokus steht – machmal ganz schön verstörend, aber immer hochinteressant und spannend. Kann ich mir auch in der x-ten Wiederholung immer noch gut anschauen.

Game of Thrones
Ich hätte noch vor einem Jahr nie für möglich gehalten, dass mich diese Serie auch nur annähernd interessieren könnte, schließlich stehe ich weder auf diese ganzen Krieger-Epen noch auf Fantasy im Allgemeinen – mit Ausnahme der HdR-Filme kann mich da eigentlich kaum was faszinieren. Mir gefallen an der Serie aber nicht nur die vielen spannenden Charaktere, bei denen man nie klar Gut von Böse trennen kann, sondern auch die ungeheure Kompromisslosigkeit, die auch schon George R.R. Martins Buchvorlagen auszeichnet. Hier kann es wirklich jeden erwischen, man sollte sich am besten also nicht zu sehr mit den Figuren anfreunden 😉

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Hannibal
Mit Sicherheit das mit Abstand verstörendste, das ich jemals in bewegten Bildern gesehen habe. Die erste Staffel der Vorgeschichte von Hannibal Lecter und FBI-Agent Will Graham ist schon nicht von schlechten Eltern, in der zweiten wird es dann aber so richtig heftig. Menschliche Abgründe der übelsten Sorte, unglaublich kranke Verbrechen und ein Psychoduell zwischen zwei Wahnsinnigen, dass man in dieser Form sicher noch nie gesehen hat. Das ganze ist darüber hinaus sehr bildgewaltig und eindringlich inszeniert – und lecker gekocht wird auch noch… 😀

Whitechapel
Ebenso wie „Luther“ eine meiner Meinung nach viel zu wenig beachtete Serie, wieder aus dem Hause der BBC. In dieser Thrillerserie geht es um historische Kriminalfälle, die im heutigen London nachgeahmt werden – so dreht sich die Auftaktstaffel z.B. um die „Rückkehr“ von Jack the Ripper. Sehr sehr spannend, durch die Bezüge zu realen Fällen zudem überaus faszinierend und mit sehr interessanten Ermittlerfiguren, die sich über die Staffeln hinweg auch merklich weiterentwickeln und mit ihren Macken sehr ans Herz wachsen.

Dexter
Die Serie um den vielleicht sympathischsten Serienkiller der TV-Geschichte. Moralisch meist sehr zweifelhaft, aber total spannend, da die serienmordende Titelfigur zugleich auch noch im Dienst der Polizei steht und häufig seine eigenen Morde oder die seiner Rivalen untersuchen muss. Auch wenn das mutlose Serienfinale mich dann leider doch sehr enttäuscht hat, lohnt sich der Ausflug nach Miami für Thrillerfans aber auf jeden Fall!

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Pushing Daisies
Die Serie um den Kuchenbäcker Ned, der mit einer Berührung Tote zum Leben erwecken und mit einer weiteren Berührung endgültig sterben lassen kann, ist sicherlich die am wenigsten gestörte Serie auf meiner Liste. Knallbunt, unglaublich originell und fantasievoll, mit wahnsinnig sympathischen Charakteren, skurrilen Geschichten, messerscharfen Dialogen, einem sehr makabren Humor und einer absolut gelungenen Mischung aus Drama, Krimi, Fantasy, Komödie und Romanze – wirklich eine zuckersüße Wohlfühlserie. Ich bin immer noch nicht darüber hinweg, dass diese tolle Serie nach nur zwei Staffeln viel zu früh eingestellt wurde und könnte immer noch heulen wenn ich an das total vermurkste und lieblose Serienende in Form eines paar-sekündigen Abspanns denke. Falls Bryan Fuller von Hannibal irgendwann mal die Nase voll haben sollte und zur Abwechslung wieder was für die Seele drehen will, darf er „Pushing Daisies“ gerne in bester Kuchenbäcker-Manier wiederbeleben.

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In meiner Rangliste darf natürlich auch der beste Geheimagent der Welt nicht fehlen: Jack Bauer, der sich Staffel für Staffel immer skrupelloseren Terroristen entgegenstellt und in Echtzeit immer wieder auf’s Neue Amerika und seine Verbündeten rettet. Das innovative Konzept der Serie wird selbst nach 8 Staffeln nicht langweilig und auch wenn man die Unverwundbarkeit Jack Bauers am besten nicht genauer hinterfragen sollte – es dürfte schwer werden, eine spannendere Thrillerserie zu finden.

Alias
Meine absolute Lieblingsserie! Ich habe mir damals gebannt die Nächte um die Ohren geschlagen, weil Pro7 die Serie schon nach kurzer Zeit ins Nachtprogramm verbannt hat und konnte dann meistens kaum schlafen, weil ich von den Wendungen so dermaßen schockiert war. Meiner Meinung nach die perfekte Mischung aus Thriller und Mystery, mit grandiosen Charakteren und einer unglaublich guten Story, die mir wirklich jede Woche den Atem geraubt hat. Jennifer Garner spielt als Doppelagentin Sydney Bristow für mich die Rolle ihres Lebens und es tut fast schon körperlich weh, wenn man sieht wie diese gute Schauspielerin heute ihr Talent in dümmlichen romantischen Komödien wegwirft. Ich habe nie wieder den Folgen einer Serie so sehr entgegengefiebert wie bei „Alias“ und tatsächlich bei jeder neuen Staffel einen kompletten Rewatch der bisherigen Episoden gemacht – die erste Staffel habe ich also bis zum heutigen Tage satte fünfmal gesehen und während ich euphorisch diese Zeilen schreibe, möchte ich am liebsten schon wieder die DVDs in den Player legen. Bitte guckt alle diese Serie, sie ist wirklich großartig!

Es gibt noch so viele Serien, die ich wahnsinnig gerne gucke und die es nicht in diese Liste geschafft haben, darunter so Perlen der TV-Landschaft wie „Castle“, „Coupling“, „Veronica Mars“, „White Collar“, „Bones“, „West Wing“, „Dark Angel“, „The Following“ oder all die Serien, deren Anfänge ich geliebt habe, die mich dann aber im späteren Verlauf ein wenig verloren haben, wie z.B. „Sherlock“, „Lost“, oder „Twin Peaks“, oder aber die vielen Shows, die wie „Flash Forward“, „Surface“ oder „Las Vegas“ viel zu früh abgesetzt wurden. Ich könnte diese Serie wirklich noch ewig fortsetzen…


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