TTT
“Top 10 Tuesday” ist ein wöchentlichen Meme von The Broke and the Bookish

Ich habe mir nun fast eine ganze Woche den Kopf über das Thema der Woche zerbrochen, aber trotz der langen Bedenkzeit beim besten Willen keine zehn „Blogging Confessions“ zusammenbekommen. Da ich diese Woche aber auch nicht aussetzen wollte, habe ich beim Thema mal wieder ein bisschen gemogelt und ergänze das Ganze noch um ein paar „Bookish Confessions“, damit die Liste auch voll wird. Richtig schockierende Enthüllungen werdet ihr hier wohl aber eher nicht finden, bei den meisten Sachen handelt es sich einfach um ein paar Ticks und dumme Angewohnheiten meinerseits – die meisten davon sind wohl auf reine Faulheit zurückzuführen…

TTT_Confessions

1. Rezensions-Notizen
Ich habe mir jetzt schon öfters vorgenommen, mir während des Lesens Notizen für die anschließenden Rezensionen zu machen, damit ich mir dabei dann ein bisschen Arbeit spare und sich die Sätze leichter formulieren lassen. Dazu habe ich dann beim Lesen selbst aber so gut wie nie Lust und lese lieber weiter, statt kurz zu unterbrechen und mir Gedanken dazu aufzuschreiben. Bei den Rezensionen ringe ich dann natürlich wieder nach Worten…

2. Unzuverlässigkeit beim E-Mail-Vekehr
Als Buchblogger wird man ja gerne mal mit Rezensionsanfragen bombardiert, vor allem von selbstverlegenden Autoren, die für ihre meist unbekannten Werke eine größere Plattform suchen. Beim Ignorieren der lieblosen 08/15-Anfragen mit vorgefertigen Satzbausteinen habe ich dann auch überhaupt kein schlechtes Gewissen, allerdings gibt es ja hin und wieder Autoren, die sich mit ihren Anfragen wirklich Mühe geben und bei denen man merkt, dass sie sich zumindest ein wenig mit dem jeweiligen Blog befasst haben. Hier nehme ich mir dann eigentlich immer vor, zumindest eine Absage zu schreiben, vergesse es dann aber so gut wie immer sobald ich die Mail als „gelesen“ markiert habe…

3. Ausstehende Bloggdeinbuch-Rezension
Ich habe nun seit ca. einem Jahr noch eine Rezension bei Bloggdeinbuch.de offen. Bis dahin habe ich eigentlich mit schöner Regelmäßigkeit Bücher über diese Seite rezensiert. Bei betroffenem Buch wurde mir das Rezensionsexemplar (eBook) jedoch nicht zugesandt und ich hatte auch keine große Lust hinterherzufragen – so groß war die Neugier auf den Titel dann doch nicht. Seitdem hat sich das Bloggdeinbuch-Thema für mich eigentlich völlig erledigt.

4. Späte Kommentar-Antworten
Ich versuche wirklich jeden Kommentar zu beantworten und das auch wirklich zeitnah – so viele sind das ja dann auch nicht. Allerdings lese ich neue Kommentare oft unterwegs oder auf der Arbeit über mein Handy und nehme mir dann vor, zuhause in Ruhe zu antworten. Klappt natürlich wieder mehr schlecht als recht sodass ich dann häufig zwei Tage später feststelle, dass ich ja eigentlich noch auf Kommentare antworten wollte. Ich hoffe, man verzeiht mir diese Schlampigkeit, es ist wirklich nicht böse gemeint 😉

5. Ignorieren des Feedreaders
Ich habe seit Beginn meines Bloggerdaseins nie einen Feedreader benutzt. So extrem viele Blogs lese ich dann auch nicht und bei meinen wenigen Stammblogs schaue ich ohnehin mehrmals die Woche vorbei. Damit ich aber keine interessanten Beiträge der vor mir eher selten besuchten Blogs verpasse, habe ich mir dann letztlich doch mal einen Feedreader eingerichtet und mit Blogs gefüttert – nur um diesen dann natürlich sträflich zu ignorieren. Ich gucke da vielleicht maximal einmal im Monat rein und bekomme neue Beiträge eigentlich nur über Twitter mit.

6. Chaotische Bücherregale
Mit den Blogger-Geständnissen war es das auch schon, jetzt geht es mit meinen buchigen Macken weiter. Ein großer Dorn im Auge sind mir z.B. meine chaotischen Bücherregale, bei denen überwiegend wirklich überhaupt kein System zu erkennen ist. Reihen stehen zwar in der Regel schon zusammen, das war es dann aber auch schon mit der Ordnung. Hier muss ich mir dringend mal etwas einfallen lassen, denn dieser Zustand nervt mich wirklich total – vor allem wenn ich dann bei anderen wieder die total durchstrukturieren Regale sehe und vor Neid erblasse…^^

7. Goodreads-Chaos
Diese Unordnung lässt sich dann auch direkt auf meine Goodreads-Regale übertragen. Im Grunde habe ich eine Wishlist, einen to-read-Stapel und eine „read“-Ablage für die gelesenen Sachen, dazu dann noch eben noch das „currently reading“-Regal. Wenn ich aber z.B. mal die kommenden Neuerscheinungen nach Erscheinungsdatum durchstöbern will, bin ich dann schon wieder aufgeschmissen und finde nichts wieder. Allerdings bin ich auch hier wieder mal zu faul um meine ganzen alten Bücher vernünftig zu katalogisieren…

8. Amazon-Jünger
Auch bei diesem Punkt gelobe ich permanent Besserung und nehme mir immer vor, ein paar Bücher auch mal im Laden oder zumindest über die Online-Shops der Buchhandlungen zu bestellen. Im Endeffekt lande ich aber trotzdem aus Bequemlichkeit immer bei Amazon, wo ich wirklich 98% meiner Bücher bestelle. Bei jeder Nachricht über eine schließende Buchhandlung nagt dann wieder das schlechte Gewissen an mir, ändern tut sich dadurch aber an meinem Kaufverhalten nicht wirklich was – Schande über mich.

9. Peinliche Bücher als eBooks
Kommt wirklich sehr selten vor, aber ab und zu gibt es auch bei mir immer mal wieder Bücher, die ich zwar lesen, aber auf gar keinen Fall in meinem Regal ausstellen will. Zuletzt geschehen zum Beispiel bei „The Host“ (bloß kein Stephenie-Meyer-Buch im Regal 😀 ) oder bei „City of Bones“, wo ich auf dieses Teenie-Cover mit halbnacktem Protagonisten auch wirklich gut verzichten kann. Sowas lese ich dann lieber heimlich auf dem Kindle, wo es keiner mitbekommt 😀

10. Panik vor Knicken und Rillen 
Ich hasse beim Lesen wirklich nichts mehr als angeschlagen aussehende Bücher. Egal ob umgeknickte Seiten oder Rillen im Buchrücken – so lange ich das Buch zum Lesen in der Hand halten muss, darf da wirklich nichts dran kommen. Das führt bei mir teilweise zu absurden Lesepositionen, wenn ich z.B. bei den superdicken „Game of Thrones“-Büchern unter allen Umständen hässliche Gebrauchsspuren verhindern will und schlägt sich dann häufig in schmerzenden Händen wieder. Aber was tut man nicht alles für schöne Bücher… Absurderweise ist es mir völlig egal wenn ich das Buch anschließend jemandem ausleihe und mit Rillen oder ähnlichen Macken zurückbekomme – im Regal stört mich sowas nicht, beim Lesen aber total 😀


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