Kategorie: Aktion, Internes
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Read_differentDer April ist da und passenderweise ist mir gestern während des Lesemarathons von Sandy eine Idee gekommen, wie ich den neuen Monat lesetechnisch angehen werde. Seit Bestehen dieses Blogs (also seit knapp 2 Jahren) habe ich mir hauptsächlich Bücher aus den Genres Thriller, Krimi und Horror zu Gemüte geführt und nur ganz selten einmal einen Ausreißer gewagt. Das soll in diesem Monat anders sein und so habe ich es mir zum Ziel gesetzt, im April nur Titel zu lesen und zu hören, die nicht unbedingt meinen normalen Lesegewohnheiten entsprechen. Da im Mai wieder einige Spannungsromane erscheinen werden, die ich nicht verpassen will, erscheint mir der April eine gute Gelegenheit, um mal eine kleine Auszeit von Mord und Totschlag zu nehmen, um mich dann wieder voller Elan in die Krimi- und Thriller-Neuerscheinungen zu stürzen. Frei nach Apples berühmten Werbeslogan stelle ich den aktuellen Monat also unter das (grammatikalisch etwas abenteuerliche) Motto „Read different!“

Den Anfang habe ich bereits gestern mit John Greens „The Fault in our Stars“ gemacht, das mich bisher total begeistert und fasziniert wie es schon lange kein Buch mehr geschafft hat. Außerdem habt ihr mich bei Twitter oder auf euren Blogs mit euren Rezensionen und Empfehlungen neugierig auf viele weitere interessante Romane gemacht, wie z.B. „Me before you“ von Jojo Moyes, Chad Harbachs „The Art of Fielding“ oder „Memoirs of an imaginary friend“ von Matthew Dicks sowie nicht zuletzt Matthew Quicks „The Silver Linings Playbook“, welches ich nach diesem grandiosen Film unbedingt noch lesen will.

Ich würde mich freuen, wenn ihr vielleicht noch weitere außergewöhliche Buchtipps für mich habt. Empfehlt mir eure Lieblinge, ich bin für alles offen – solange es kein Thriller, Krimi oder Horrorroman ist 😉 Ich freue mich auf einen abwechslungsreichen Lesemonat und werde hier regelmäßig ein paar kleine Updates zu meinen Fortschritten schreiben. (Allerdings habe ich die Befürchtung, dass diese Aktion für meinen Sub-Abbau nicht ganz so hilfreich ist, weil ich mir fast alle Titel neu anschaffen muss, da auf meinem Sub fast nur Krimis und Thriller zu finden sind…) Natürlich würde ich mich auch freuen, wenn sich jemand der Aktion anschließen möchte und ebenfalls mal auf der Suche nach etwas Abwechslung ist – wobei die meisten von euch eh bei der Genreauswahl vermutlich nicht so festgefahren sind wie ich 😉

Freitag, 12. April 2013:
Etwas mehr als ein Drittel des Monats ist vorbei und ich habe nun endlich endlich endlich auch wieder im gewohnten Maße Zugriff auf die unendlichen Weiten des Internets, daher gibt es nun einmal ein kleines Update über meinen bisherigen Lesemonat.

TFIOS
Los ging es wie eingangs erwähnt mit „The Fault in our Stars“ von John Green, ein wie ich finde mehr als würdiger Auftakt für den „Read different“-Monat. Unglaublich schönes und bewegendes Buch, das ich an einem Wochenende verschlungen habe. Ich fand es insgesamt nicht ganz so traurig wie ich zuvor befürchtet hatte, was mich gerade zum Ende hin doch sehr erleichtert hat. Falls es tatsächlich noch jemanden geben sollte, der dieses Buch noch nicht gelesen hat: Unbedingt nachholen!


Danach habe ich direkt mit Stephen Chboskys „The perks of being a wallflower“ (dt. Titel: Das also ist mein Leben) auf meinem Kindle weiter gemacht, auf das ich vor allem durch den Film mit der hinreißenden Emma Watson aufmerksam geworden bin. Diesen habe ich damals im Kino verpasst und wollte ihn immer schon mal auf DVD nachholen, da bot es sich an, zuvor noch schnell das Buch zu lesen. Würde ich im Nachhinein eher als leichte Lektüre bezeichnen, was auch am Erzählstil des Buches liegt, welches in Briefform aus der Sicht des Teenagers Charlie geschrieben ist, der im Leben bisher immer nur die Rolle eines Außenseiters innehatte und einem unbekannten Adressaten nun seine Erlebnisse im Verlauf eines Highschooljahres schildert. Hat mir insgesamt auch gut gefallen, ist aber bei weitem nicht so tiefgründig wie TFIOS, mir fehlten hierbei ehrlich gesagt die richtigen emotionalen Höhe- und Tiefpunkte, irgendwie plätscherte die Story ein klein wenig vor sich hin.


Auch was meinen Hörbuchkonsum betrifft steht der Monat bisher ganz im Zeichen von „Read different“. Die vielen Thriller in meiner Bibliothek müssen erst einmal warten, dafür dürfen auch hier die Vertreter anderer Genres mal ran. Los ging es für mich mit Hugh Howeys Sci-Fi-Roman „Silo“, das ja derzeit in aller Munde ist. Die Grundidee mit einer unbewohnbaren Erdoberfläche, welche die Menschheit zu einem Leben in unterirdischen Silos zwingt, hat mich sehr neugierig gemacht und wird im Buch auch ganz gut umgesetzt. Insgesamt hätte ich mir bei der Schilderung des Szenarios ein wenig mehr Hilfestellung erhofft und gerne mehr über die Hintergründe dieser Situation erfahren, leider war der Autor mit Erklärungen aber etwas sparsam. Zudem fand ich die Geschichte deutlich zu lang, gerade die letzten drei bis vier Stunden waren doch recht langatmig. Dafür habe ich einen neuen Sprecher für mich entdeckt, denn die Lesung von Peter Bieringer hat mir wirklich außerordentlich gut gefallen.


Als nächstes stand etwas aus der Kategorie „Sachbuch“ auf dem Plan, hier habe ich mich für Jon Krakauers Tatsachenbericht „In eisige Höhen“ entschieden, in dem er von seiner verhängnisvollen Mount Everest-Expedition berichtet, bei der insgesamt 12 Bergsteiger den Tod fanden. Wirklich packend geschrieben und mit vielen Hintergrundinformationen über den höchsten Berg der Welt, zudem hat mir auch die kritische Betrachtung der Kommerzialisierung der Everest-Besteigungen gut gefallen. Auch dieses Hörbuch hatte mit Christian Brückner einen tollen Sprecher zu bieten, dieser ist immerhin die deutsche Synchronstimme von Robert De Niro.


Aktuell bin ich lesetechnisch gerade mitten in Matthew Quicks „The Silver Linings Playbook“ vertieft, dass ich nach dem grandiosen Film unbedingt noch lesen wollte. Gefällt mir bisher sehr gut, auch wenn der Film im direkten Vergleich (noch) vorne liegt, was aber auch an Jennifer Lawrence liegen könnte… 😉


Auf den Ohren habe ich zurzeit „Der Nachtzirkus“ von Erin Morgenstern. Über dieses Buch habe ich schon viel Gutes gehört und gelesen und die ersten zwei Stunden machen auf jeden Fall Lust auf mehr. Ausschlaggebend für die Hörbuchversion war übrigens auch hier der Sprecher, denn von Matthias Brandt gibt es meiner Meinung nach viel zu wenig Hörbücher, sodass ich mir die wenigen immer gerne herauspicke.

Natürlich wird es in den nächsten Tagen und Wochen zu allen gehörten und gelesenen Büchern auch noch ausführlichere Rezensionen geben, das kann allerdings noch ein wenig dauern da ich durch meine internet-lose Zeit wirklich noch eine Buchbesprechungen nachholen muss…


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