Kategorie: Aktion, Internes
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Wir befinden uns mitten im langen Osterwochenende und weil an diesen Tagen abgesehen von eventuell anstehenden Familienessen meistens sowieso tote Hose ist, kann man sich in aller Ruhe unser aller Lieblingshobby widmen: Lesen bis zum Umfallen. Damit ich das nicht ganz alleine machen muss und weil ich durch Ankas lange Lesenacht am letzten Samstag auf den Geschmack gekommen bin, werde auch ich noch spontan bei Sandys großem „We love books – read together“-Lesemarathon mitmachen, der heute in die 11. Auflage geht und anlässlich der Feiertage sogar in einer XXL-Version bis Montagabend stattfinden wird.

Wie ihr vielleicht schon auf Twitter mitbekommen habt, warte ich auch fünf Wochen nach meinem Umzug immer noch auf meinen Telefon- und Internetanschluss (der von mir vor vier (!!!) Wochen bestellt wurde, aber das ist ein anderes Thema…), sodass es mit dem Bloggen im Moment etwas schwierig ist. Ich muss nämlich den gesamten Online-Kram im Moment über mein Handy bzw. über mein iPad abwickeln. Beim Handy hab ich das Datenvolumen schon wieder deutlich überschritten (was sich leider sehr negativ auf meine Handyrechnung auswirkt) und am iPad bin ich mitterweile so stark gedrosselt, dass jeder Seitenaufruf zur Tagesaufgabe wird. Deshalb wird es mit Updates auf diesem Blog vielleicht nicht ganz so vorbildlich und konsequent aussehen, wie ich es gerne hätte, dafür werde ich aber bei Twitter regelmäßig meinen Senf zum Lesemarathon dazugeben und mich mit den anderen Teilnehmern austauschen. Ich bitte daher auch um Verständnis, dass ich mich mit Kommentaren auf anderen Teilnehmer-Blogs eher zurückhalten werde, denn sonst komme ich aufgrund der ewigen Ladezeiten kaum noch zum Lesen. Für die nächste Auflage gelobe ich aber Besserung… 😉

Tag 1 – 12.00 Uhr: Los geht es bei mir mit „Choral des Todes“ von Jean-Christophe Grangé, bei dem ich auf Seite 200 von 571 einsteige. Minimalziel ist auf jeden Fall, das Buch im Rahmen des Lesemarathons zu beenden – das sollte trotz heutigem Stadionbesuch und morgigem Osterfrühstück mit der Familie eigentlich locker zu schaffen sein. Bisher bin ich schwer begeistert von dem Buch. Ich stehe ja eh total auf düstere französische Thriller und „Choral des Todes“ kann meine Erwartungen bisher mehr als erfüllen. Die Story ist herrlich abgründig und mysteriös und auch das unkonventionelle Ermittlerduo hat es mir sehr angetan. Ich hoffe, das bleibt auch so, damit die Lesemotivation hoch bleibt…

Tag 1 – 13.45 Uhr: Ich bin inzwischen auf Seite 282 angelangt, muss das Buch aber nun erst einmal zur Seite legen – was mir recht schwer fällt, weil ich es immer noch sehr spannend und aufgrund der historischen politischen Hintergründe gerade auch sehr interessant finde. Allerdings startet in nicht einmal zwei Stunden die Bundesliga in den neuen Spieltag und ich werde mich nun umziehen und in Richtung Stadion aufbrechen, wo der sympathische Traditionsverein aus Hoffenheim (Achtung: Ironie) hoffentlich einen weiteren Schritt in die 2. Liga machen wird. Weiterlesen werde ich dann voraussichtlich heute Abend nach der Sportschau und wahrscheinlich so lange wie ich die Augen offenhalten kann. Bis nachher!

Tag 1 – 20.00 Uhr: Die drei Punkte sind eingefahren, die Sportschau ist vorbei und ich habe mich mit einem leckeren Salatteller frisch gestärkt. Es kann also weitergehen mit Grangés „Choral des Todes“. Ich bin gespannt wie sich die Geschichte entwickelt, ist immer noch alles sehr geheimnisvoll. Bis Seite 400 will ich heute auf jeden Fall noch kommen, wenn ich wie geplant noch einige Stunden lese sollte auch noch ein gutes Stück mehr locker drin sein.

Tag 1 – 21.45 Uhr: Mein Tagesziel habe ich nun fast erreicht, ich bin inzwischen auf Seite 372 angekommen. Zeit, um mal die beiden bisherigen Aufgaben zu beantworten. Zu Aufgabe 1: Mein letztes beendetes Buch war „13 Stunden“ von Deon Meyer, welches es während der Kindle-Gratis-Tage als kostenloses eBook gab. Ehrlich gesagt suche ich meine Lektüre zurzeit meist nach Umfang aus und greife immer zu den dicken Büchern, damit die Rezensions-To-Do-Liste während meiner Internet-losen Zeit nicht allzu sehr anwächst… Große Erwartungen hatte ich nicht an das Buch, ich hatte mich lediglich auf einen Südafrika-Thriller gefreut und wurde nicht enttäuscht. War zwar nicht unbedingt ein Must-Read, aber durchaus solide Unterhaltung. Zu Aufgabe 2: Mein K-Wort ist „Kinder“. Diese spielen bei „Choral des Todes“ ohnehin ein wichtige Rolle, prägen aber auch eindeutig die Motivation einer der beiden Hauptfiguren, Cedric Volokine. Er stürzt sich immer besonders selbstlos in Kriminalfälle, in denen Kinder in der Opferrolle sind, was vermutlich auch mit seinem eigenen Schicksal zusammenhängt. Wie genau, kann ich allerdings noch nicht sagen, Näheres dazu hat der Autor nämlich noch nicht verraten…

Tag 1 – 23.00 Uhr: Kurzes Update mit der Beantwortung der nächsten Frage. Gesucht werden Lieblingsautoren, deren Nachname mit dem Buchstaben K beginnt. Hier habe ich gleich drei Stück zu bieten: John Katzenbach, Dean Koontz und natürlich Stephen King. Lesetechnisch habe ich mein Tagesziel übrigens erfüllt und bin aktuell auf Seite 428. Ein Stündchen werde ich nun noch lesen, den Rest des Buches hebe ich mir für den morgigen Tag auf.

Tag 2 – 0.10 Uhr: Der Lesemarathon ist soeben in den zweiten Tag gegangen. Zunächst einmal wünsche ich euch allen frohe Ostern! Ich habe mein Buch gerade erst einmal zur Seite gelegt, werde noch ein bisschen TV schauen und dann ins Bett gehen. Morgen ist dann zunächst ein Osterfrühstück mit der Familie angesagt, sodass ich voraussichtlich erst morgen Nachmittag weiterlesen werde. Zum Abschluss des ersten Tages hier noch die Antwort auf Frage 4: Der erste Satz des dritten Absatzes auf der aktuellen Seite lautet: „Sind sie übergeschnappt?“ (Choral des Todes, S. 471). Das war’s für mich, gute Nacht zusammen und bis morgen (bzw. bis nachher)!

Tag 2 – 17.40 Uhr: Teil 1 der familiären Osterfeierlichkeiten ist überstanden und ich bin endlich wieder zuhause und kann pappsatt in den zweiten Tag starten. Weiter geht es mit meinem französischen Thriller, der gerade stark auf ein spannendes Finale zusteuert und den ich heute auf jeden Fall noch beenden werde. Um 19.00 Uhr werde ich dann allerdings nochmal eine kleine Pause einlegen und mich meiner Trash-TV-Leidenschaft hingeben, dann kommt auf RTL nämlich „Schwiegertochter gesucht“, mein absoluter Favorit in den unendlichen Weiten des Kupplungsshow-Unsinns 😉 Den Abend werde ich danach aber ganz dem Lesemarathon widmen und wieder ein paar Stunden mit Buch auf der Couch verbringen. Das Osterprogramm im TV haut mich nämlich nicht vom Hocker, irgendwie habe ich alles schon gesehen…

Tag 2 – 19.00 Uhr: Perfektes Timing! Pünktlich zum Fremdschäm-Programm habe ich mein erstes Buch beendet und bin mit dem Showdown sehr zufrieden. Während der kurzen Pause werde ich mir jetzt Gedanken machen, zu welchem Buch ich als nächstes greifen werde 😉

Tag 2 – 20.15 Uhr: So, genug gelacht, jetzt wird es wieder ernster. Meine neue Lektüre ist ausgesucht und ich werde mich endlich endlich endlich an „The fault in our stars“ von John Green heranwagen. Ich habe es lange genug aufgeschoben, jetzt ist das Buch einfach mal fällig. Die Taschentücher liegen bereit, es kann also losgehen!

Tag 2 – 21.55 Uhr: Mir kommt es vor als hätte ich gerade erst zum Buch gegriffen, dabei sind aber schon wieder fast 2 Stunden vergangen. Wenn man so die Zeit vergisst, kann das für die aktuelle Lektüre eigentlich nur ein gutes Zeichen sein, oder? Um die beiden in der Zwischenzeit gestellten Fragen von Sandy zu beantworten: Aktuell bin ich gerade wunderbar entspannt und lese TFIOS in aller Gemütlichkeit. Ich bin erst auf Seite 67, was auch daran liegt dass ich viele Passagen doppelt lese, weil mir die entsprechenden Sätze und Dialoge einfach so gut gefallen, dass ich sie voll auskosten möchte. Weiter als bis Seite 100 werde ich heute wohl auf nicht lesen, da ich auf keinen Fall durch dieses Buch hetzen möchte und gerne morgen auch noch ein bisschen was davon haben würde. Die Stimmung der Protagonistin ist momentan noch recht heiter und aufgeregt, schließlich bahnt sich da gerade eine zarte Romanze an (die beiden flirten mithilfe von Büchern, wie toll ist das bitte?)… Zur Verpflegung: Diesbezüglich sieht’s hier leider etwas dürftig aus. Ich hatte mich nach 6,5 Wochen Enthaltsamkeit (Fastenzeit und so…) auf leckere Schokokekse gefreut, allerdings kann die von mir getestete Sorte die hohen Erwartungen leider nicht erfüllen. Ansonsten liegt hier noch eine Banane für den Vitaminnachschub neben einem Glas Ananasschorle – nicht besonders spektakulär, oder?

Tag 2 – 23.00 Uhr: Wie angekündigt breche ich jetzt ab und spare mir die restlichen 200 Seiten für morgen auf, auch wenn ich mich wirklich zwingen muss, das Buch aus der Hand zu legen. Ich genieße bisher jede einzelne Seite und hoffe, es wird genau so weitergehen. Weiterlesen werde ich dann morgen früh, mittags geht es dann zu einem weiteren Osteressen und am späten Nachmittag oder frühen Abend werde ich dann in die letzten Stunden des Lesemarathons starten. Tagesziel für morgen: TFIOS beenden. Ich werde jetzt noch die letzten drei Folgen der 2. Veronica Mars-Staffel gucken und dann schlafen gehen. Euch noch viel Spaß beim Lesen und eine gute Nacht!

Tag 3 – 09.15 Uhr: Der Lesemarathon geht in Runde 3, ich habe halbwegs ausgeschlafen und gefrühstückt und werde nun direkt wieder meine Lektüre in Angriff nehmen, bevor es heute Mittag zu meiner Oma geht. Die Sonne scheint gerade herrlich auf meinen Leseplatz, da macht das Lesen doch gleich doppelt Spaß. Mit etwas Verspätung gibt es hier nun auch die Antwort auf die beiden letzten Fragen des gestrigen Abends: Mein fiktiver Songtitel würde „Pain demands to be felt“ lautet, diese Zeile habe ich nun schon mehrfach im Buch aufgeschnappt und finde den Satz auch sehr passend. Und zu guter Letzt habe ich mich für Möglichkeit A) Fenster auf entschieden, da es durch die Sonneneinstrahlung gerade echt warm hier ist und ein bisschen kühle Morgenluft wirklich gut tut.

Tag 3 – 12.00 Uhr: ich habe den ganzen Vormittag über gelesen und das über weite Strecken sogar draußen auf dem Balkon in der warmen Sonne. Ich bin mittlerweile auf S. 209 und die Gänsehaut von der Anne-Frank-Haus-Szene ist immer noch nicht ganz abgeklungen. Nun muss ich das Buch aber leider für ein paar Stunden beiseite legen, denn ich werde nun zu meinen Großeltern fahren und mich dort beköstigen lassen. Man liest sich heute Abend wieder! 😉

Tag 3 – 19.10 Uhr: Ich bin zurück von meinen Großeltern und habe im Laufe des Tages vermutlich alle Kalorien, auf die ich während der Fastenzeit verzichtet habe, auf einen Schlag wieder alle reingeholt. Mir bleibt also fast gar nichts anderes übrig, als mich jetzt auf die Couch zu legen und weiterzulesen, ich kann mich mit meinem vollen Magen kaum noch bewegen… Für mich beginnen also nun die letzten zwei Stunden des Oster-Lesemarathons, denn um kurz nach neun läuft das große Finale von „Traumfrau gesucht“, das ich natürlich nicht verpassen darf^^. Mal schauen wie weit ich bei TFIOS in dieser Zeit noch komme…

Tag 3 – 21.10 Uhr: Ich musste den Lesemarathon ein klein wenig überziehen, doch ich hätte nicht ruhig schlafen können, wenn ich das Ende von „The fault in our stars“ nicht mehr erfahren hätte. Was für ein großartiges Buch und ich muss ehrlich zugeben, dass ich nun ein wenig erleichtert bin. Es war nicht so schlimm (im Sinne von herzzerreißend) wie befürchtet und lässt mich gerade ziemlich zufrieden zurück. Well done, Mr. Green! Zum Abschluss auch noch ein großes Dankeschön an Sandy für die tolle Organisation des Lesemarathons, die Teilnahme hat mir wirklich viel Spaß gemacht und war ein schönes Kontrastprogramm zu den lauten und etwas hektischen Familienfeierlichkeiten. Insgesamt habe ich knapp 700 Seiten gelesen – nicht wirklich spektakulär, aber ich bin ganz zufrieden. Viel mehr war nicht drin, denn ich habe wirklich fast in jeder freien Minute gelesen. Beim nächsten Mal bin ich gerne wieder mit dabei!


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