SmokyIsBack_Ausgelöscht_Teil2

Halbzeit in „Ausgelöscht“ und die Ermittlungen im rätselhaften Fall der am Strand abgeladenen misshandelten Frau nehmen langsam Fahrt auf. Dabei mussten Smoky und ihr Team eine weitere schockierende Entdeckung machen, denn es war der eigene Ehemann des Opfers, der die Entführung in Auftrag gegeben hat, um freie Fahrt für seine Affäre zu haben. Und es kommt noch schlimmer, denn nachdem der Täter seinen vereinbarten Lohn eingefordert hat, geriet der Familienvater in Panik und wollte auch noch seine beiden Söhne beseitigen, um ohne lästigen Ballast flüchten zu können – für einen der Jungen kam leider jede Hilfe zu spät.

Einblicke in die Psyche des Täters – interessant oder Spannungskiller?

Während Smoky und Kollegen noch keinerlei Hinweise auf die Identität des Täters haben, sind wir Leser gegenüber den Ermittlern leicht im Vorteil, denn wir bekommen immerhin ab und zu kleine Auszüge aus dessen Perspektive zu lesen, die uns zumindest einige kurze Einblicke in dessen Psyche und Vergangenheit geben. Mögt ihr solche Perspektivwechsel auf die „dunkle Seite“ oder ist es euch lieber, wenn ihr über den Täter bis zum Schluss im Dunkeln gelassen werdet und die Auflösung eine komplette Überraschung ist? Oder hat beides seinen Reiz?

Friede, Freude, Eierkuchen?

Überraschend positive Neuigkeiten gibt es hingegen aus dem Hause Barrett, denn Smoky und Tommy haben nicht nur heimlich geheiratet, sondern erwarten auch ein gemeinsames Kind. Wir sind uns wohl alle einig, dass Smoky nach all den privaten Schicksalsschlägen das neue (und wohl auch unverhoffte) private Glück redlich verdient hat, doch wie wirkt sich diese Harmonie auf die Story aus? Findet ihr die neue Familienidylle langweilig, freut ihr euch, dass Smoky endlich mal ein wenig zur Ruhe kommt oder sehnt ihr euch aus Spannungsgründen insgeheim vielleicht sogar den nächsten Schicksalsschlag herbei? Oder interessiert euch Smokys Privatleben überhaupt nicht und ihr fandet diese privaten Momente von Beginn an eher lästig?

Was war der bisher größte Schockmoment?

Als Leser der Reihe ist man zwar einiges gewöhnt, trotzdem habe ich persönlich beim Lesen der Szene im Haus des Familienvaters und Ehemanns des Entführungsopfers schon tief schlucken müssen und war von dessen Skrupellosigkeit und dem Mord(versuch) an den eigenen Söhnen ziemlich geschockt – für mich war diese Passage sogar eine der intensivsten der gesamten Reihe. Daher würde ich gerne von euch wissen, welche Szene der bisherigen vier Smoky-Barrett-Bände bei euch bisher den nachhaltigsten Eindruck hinterlassen hat – welche Grausamkeit hat euch am meisten geschockt?

Nachfolgend findet ihr diese Fragen wie immer in der Kurzfassung, diese könnt ihr natürlich wieder wie gehabt unter diesem Beitrag, auf Twitter oder Facebook oder in euren eigenen Blogbeiträgen beantworten. Und wie immer gilt: Hashtag #SmokyIsBack dabei nicht vergessen 😉

SmokyIsBack_Ausgelöscht_Fragen_4-6

Hier auch wie gewohnt die aktuelle Teilnehmerliste, damit ihr wisst wo ihr euch nach Smoky-Barrett-Leseupdates umschauen müsst 😉

Teilnehmerliste:
  1. Sebastian @Büchermonster (Twitter/Instagram/Facebook)
  2. Sunsy @Sunsys Blog (Twitter/Instagram)
  3. Gabi @Laberladen (Twitter/Facebook)
  4. Susi @Alpinkatze’s Universe (Instagram)
  5. Kaisu @Life4Books (Twitter)
  6. Maraia (Twitter/Instagram)
  7. Michelle @Charmandelle (Twitter/Instagram/Facebook)
  8. Lisa @Lisa’s Büchereck (Twitter/Instagram/Facebook)
  9. Moony @Moony’s World (Twitter)
  10. Antonie @Die fabelhafte Welt der Bücher (Twitter)
  11. Sanja @buchverrueck.de (Twitter/Instagram/Facebook)
  12. Carmen @In Love With Books (Twitter/Facebook)
  13. Verena @serendipity (Twitter/Instagram)
  14. Janine @Janines Bücherwelt (Twitter/Instagram/Facebook)

Weiterhin viel Spaß mit dem vierten Band “Ausgelöscht”!

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6 Antworten zu diesem Beitrag

  • Frage 4 : Ich finde die Perspektivwechsel von McFadyen sehr gut gelungen und auch gut eingesetzt. Das ist jedoch bei jedem Buch anders und nicht alle Autoren können es so gschickt. Ich fand zum Beispiel den Einschub von Danas Gedanken ein bisschen überflüssig, denn sie hat eine irreparable Lobotomie. Sie wird wohl nicht mehr ihre Gedanken äußern können.

    Frage 5: Langweilen tut mich diese Harmonie nicht, ich finde nur, dass der ganze Sex langsam etwas übertrieben ist und die Vorgehensweise von Smoky und auch AD Jones merkwürdig ist. Sie nimmt den neuen Job an, obwohl sie wohl ziemlich schnell wieder aussteigen muss. In meinen Augen nicht wirklich geschickt. Es ist doch eigentlich ein guter Schnitt, wenn sie jetzt aufhören würde um sich zunächst um die Kinder zu kümmern.

    Frage 6 : Mich erschüttern die Folterszenen mehr, als die Morde. Bonnie, die mehrere Tage an ihre tote Mutter gefesselt war oder die Folterszene von Kirby mit dem Elektroschocker.

    • Ich persönlich mag solche Perspektivwechsel ja eher nicht so sehr, mir wird da in den meisten Fällen einfach zu viel verraten. Ich find’s immer spannender wenn der Täter am Ende eine echte Überraschung ist und man zwischendurch nicht immer weiß was er plant oder denkt.

      Hätte Cody McFadyen vorher gewusst dass er zwischen Band 4 oder 5 eine so lange Pause einlegen muss, hätte er ja tatsächlich Smoky eine Baby-Pause gönnen können. Ich bin echt mal gespannt wo das neue Buch zeitlich einsetzt und wie viel Zeit zwischen den Büchern liegt.

      Ja, da ist was dran. Es ist schon was anderes ob man „live“ dabei ist wenn die Täter ihre Grausamkeiten auspacken oder ob das Opfer bereits tot ist und man deren Leiden erst anhand von Spuren nachverfolgt.

  • Frage 04. Das macht mir eigentlich nichts, es ist sehr interessant mitzubekommen was der Täter sich so denkt. Dazu kommt das Cody McFadyen das sehr gut ausgearbeitet hat. Er spoilert nicht oder sonst was. Also genau richtig.

    Frage 05. Ich freue mich für Smoky, sie hat es sich verdient. Das einzige was ich nicht so verstehe, ist diese geheimnis- Krämerei. Ok die Hochzeit weiß jetzt jeder aber mit der Schwangerschaft, kapier ich nicht. Anfangs war sie sich nicht sicher ok aber jetzt??? Irgendwie freut sie sich ziemlich komisch darüber.

    Frage 6. Da muss ich Moony recht geben, am meisten hat mich die Folter Szene mit Kirby geschockt. Eine so starke Frau so leiden zu sehen das war schlimm. Überhaupt jemandem so was antun geht gar nicht. Einfach nur schlimm

    • Ich hätte nach den ersten Kapitel eigentlich sogar noch damit gerechnet dass die Perspektive häufiger wechselt aber bin eigentlich ganz froh dass es nur ab und zu der Fall ist, da ich diese Passagen nicht ganz so spannend fand.

      Ich könnte mir bei Smokys Schwangerschaft vorstellen dass sie sich vermutlich deshalb so „komisch“ darüber freut weil sie selbst unsicher ist ob sie der Sache emotional gewachsen ist, nach allem was mit ihrer ersten Tochter passiert ist? Vielleicht hat sie Angst vor neuen Verlustängsten oder vielleicht sogar davor, dass das neue Kind die Erinnerung an Alexa verdrängt?

      Ja, die Folter-Szene war schon heftig, auch weil Kirby durch ihre Provokationen die Sache noch selbst immer weiter verschlimmert hat…

  • Frage 4: Ich mag es grundsätzlich schon nicht, wenn man vorher schon weiß, wer der Täter ist. Diese Konstellation ist einfach nicht nach meinem Geschmack. Und meistens verraten diese Einblicke auch nur, wie durchgeknallt der Täter ist – was ich mir aufgrund grausamer Morde sowieso schon denken kann. Für mich ist z. B. die Opferperspektive viel interessanter, wenn auch meistens schlimmer zu lesen.

    Frage 5: Nachdem Smoky bisher wirklich viel Pech in ihrem Leben hatte, hat sie sich ein bisschen Glück redlich verdient.

    Frage 6: Ich schließe mich den anderen an, dass Kirbys Folterszene einfach furchtbar war. Ich verstehe es auch immer noch nicht, wieso sie das Ganze immer noch weiter verschlimmert hat, indem sie weiter provozierte. Außerdem finde ich es immer schlimm, wenn Kinder betroffen sind. Die Serienverbrecher haben ja in mehr als einem Fall als Kinder schon Schlimmes erlitten, sind einem Kinderpornoring oder einem sadistischen Vater in die Hände gefallen und mit diesen Kindern habe ich Mitleid, auch wenn sie als verrückte und brutale Serienmörder endeten.

    • Bei #4 kann ich dir voll zustimmen. Mir ist es in der Regel auch lieber wenn man überhaupt nichts über den Täter weiß bzw. nur das, was die Ermittler auch tatsächlich herausfinden. Ich finde diese Unwissenheit sorgt einfach nochmal für mehr Nervenkitzel weil man nie weiß was auf der anderen Seite der Ermittlung passiert und welche neuen Gräueltaten ausgeheckt werden.

      #5: Das will ich auch gar nicht abstreiten und wahrscheinlich wäre es auch irgendwann wirklich zu absurd wenn wieder irgendein privater Schicksalsschlag folgen würde 😀

      #6: Kirby ist ja eh total durchgeknallt, da hat mich dann auch nicht sonderlich überrascht dass sie ihren Peiniger noch weiter zur Weißglut getrieben hat xD