SmokyIsBack_Todeskünstler_Teil4

+++ Achtung: Dieser Beitrag setzt die Kenntnis des Buches „Der Todeskünstler“ voraus
und kann daher Spoiler enthalten +++

Halbzeit in der #SmokyIsBack-Leserunde, zumindest was die bereits veröffentlichten Bände betrifft, denn die ersten beiden Bücher haben wir inzwischen überlebt – was man bei weitem nicht von allen Figuren in „Die Blutlinie“ und „Der Todeskünstler“ behaupten kann, auch wenn die wichtigen Charaktere bisher vom Allerschlimmsten verschont blieben. Doch die vielen seelischen Grausamkeiten in den ersten beiden Bänden haben gezeigt, dass man bei CodyMcFadyen wohl mit allem rechnen sollte…

Feiern wir aber doch zunächst noch ein wenig Smoky Barretts zweiten großen Erfolg, schließlich haben sie und ihr Team endlich den Mann zur Strecke gebracht, der das Leben von Sarah Langstrom über rund ein Jahrzehnt systematisch zerstört und zahlreiche Menschen entlang ihres Lebensweges brutal ermordet hat.

Doch nicht nur beruflich kann die FBI-Agentin einen weiteren Erfolg verbuchen, auch im privaten Bereich gibt es eine mehr als erfreuliche Nachricht, denn ihre Pflegetochter Bonnie hat ihr nach der Ermordung ihrer Mutter selbst auferlegtes Schweigegelübde endlich gebrochen und wieder angefangen zu sprechen – für Smoky sicher nicht nur einfach eine freudige Überraschung, sondern auch ein beruhigendes Anzeichen dafür, dass sich Bonnie nach den schlimmen Ereignissen ihrer Vergangenheit eindeutig auf dem Weg der Besserung und zurück in die Normalität befindet.

Natürlich habe ich zum Abschluss des zweiten Buches auch wieder einige Fragen an euch, bei denen ich zwar mit einer kleinen Wiederholung aus der Leserunde zu „Die Blutlinie“ starte, aber ich kann mir die Neugier einfach nicht verkneifen: Konnte euch das Ende (wieder?) überraschen oder habt ihr den Täter vorher schon im Kreis eurer Verdächtigen gehabt?

Dem schließt sich fast zwangsläufig die Frage an, wie „Der Todeskünstler“ bei euch im Vergleich zum ersten Band abschneidet. Konnte Cody McFadyen nochmal eine Schippe drauflegen oder fandet ihr das erste Buch besser?

Da wir Smoky Barrett und ihr Team mittlerweile schon auf knapp 1000 Seiten begleitet haben, möchte ich zudem wissen, ob ihr mit der Weiterentwicklung der Charaktere zufrieden seid – oder ist euch das bei einer Thriller-Reihe vielleicht sogar völlig egal, so lange die Story spannend ist?

Und wie sieht das eigentlich mit der Glaubwürdigkeit aus? Findet ihr McFadyens Geschichten bisher halbwegs realitätsnah oder eher an den Haaren herbeigezogen? Und stört es euch überhaupt, wenn ein Thriller-Plot zu konstruiert oder abgehoben ist oder sind Übertreibungen völlig legitim?

Nachfolgend findet ihr noch einmal alle Fragen in der Kurzfassung auf einem Blick. Diese könnt ihr natürlich wieder wie gehabt unter diesem Beitrag, auf Twitter oder Facebook oder in euren eigenen Blogbeiträgen beantworten. Und wie immer gilt: Hashtag #SmokyIsBack dabei nicht vergessen 😉

SmokyIsBack_Todeskünstler_Fragen_5-8

Und damit ihr gar nicht erst auf die Idee kommt, euch nach den dramatischen Ereignissen der ersten beiden Bände eine Verschnaufpause zu gönnen, gibt es hier auch schon den Fahrplan für „Das Böse in uns“, den dritten Band der Smoky-Barrett-Reihe, in dem bestimmt wieder neue Gemeinheiten auf uns warten 😛

SmokyIsBack_Das_Böse_in_uns_Teil0

Hier wie gewohnt auch nochmal die aktuelle Teilnehmerliste, damit ihr wisst wo ihr euch nach Smoky-Barrett-Leseupdates umschauen müsst 😉

Teilnehmerliste:
  1. Sebastian @Büchermonster (Twitter/Instagram/Facebook)
  2. Sunsy @Sunsys Blog (Twitter/Instagram)
  3. Gabi @Laberladen (Twitter/Facebook)
  4. Susi @Alpinkatze’s Universe (Instagram)
  5. Kaisu @Life4Books (Twitter)
  6. Maraia (Twitter/Instagram)
  7. Michelle @Charmandelle (Twitter/Instagram/Facebook)
  8. Lisa @Lisa’s Büchereck (Twitter/Instagram/Facebook)
  9. Moony @Moony’s World (Twitter)
  10. Antonie @Die fabelhafte Welt der Bücher (Twitter)
  11. Sanja @buchverrueck.de (Twitter/Instagram/Facebook)
  12. Carmen @In Love With Books (Twitter/Facebook)
  13. Verena @serendipity (Twitter/Instagram)
  14. Janine @Janines Bücherwelt (Twitter/Instagram/Facebook)

Und damit viel Spaß bei „Das Böse in uns“!

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5 Antworten zu diesem Beitrag

  • Q5: This time the killer completely took me by surprise!

    Q6: I didn’t enjoy this one quite as much. I don’t know if it’s because it took me 3 weeks to read the first half or if it was because of Sarah’s passages. But the end had me completely hooked, and I couldn’t put it down.

    Q7: I do prefer when characters develop over a series, and I don’t think the characters really did develop much in book two. That might also be part of why I didn’t like this one as much. It definitely didn’t ruin the book for me, but I do hope we get more character development in the next books.

    Q8: The first book was already pretty unrealistic, and this one was even more so. It makes me roll my eyes at times, but overall it doesn’t bother me too much. I’m still really enjoying the series and can’t wait to read on!

  • Wenn ich schon kaum bei deinen Kommentarrunden was tippsel, dann wenigstens hier 😀

    5. Jain. Ich wusste ungefähr wer es ist. Musste aber erst den Namen bzw die erste Erwähnung lesen, um mir wieder 100% sicher zu sein.

    6. Ebenbürtig. Beide haben ihre Stärken und Schwächen.
    Sind euch diese Wiederholungen aufgefallen, wenn er zum xten Mal Charaktere vorstellt? Finde so etwas braucht es bei einer Reihe nicht … dass weiß man nach dem ersten Band -.-

    7. Oh ja! Mir ist eine Entwicklung wichtig. Smoky selbst hat sich in meinen Augen hier kaum entwickelt, sondern bleibt auf dem Stand vom Ende des ersten Bandes. Eher ihre kleine neue Tochter. Die macht ne gute Entwicklung durch.

    8. Realität? Was ist das? 😀 Liest man nicht, um vor der Realität zu flüchten :D??
    Naja, ich glaube nicht, dass dieser Mix von Oh-wir-sind-alle-gebeutelt-vom-schicksal-mix-und-halten-dennoch-ganz-dolle-zusammen in der realen Welt SO funktioniert.

  • Frage 5: Wie so oft hat es mich überrascht, wer sich als der Täter entpuppte. Und das, obwohl ich das Buch schon mal gelesen hatte! Ich bin echt einfach zu unterhalten 😉

    Frage 6: Mir hat dieser zweite Band genauso gut wie der erste gefallen.

    Frage 7: Es ist für mich eines der Dinge, die mich an Krimireihen so reizen, dass man im Privatleben der Ermittler Veränderungen und Entwicklungen miterlebt. Bei Smoky passiert schon was in diesem Buch, nämlich dass sie endlich die Sachen von Matt und Alexa ausräumt, was nach einem Jahr sicher angemessen ist, und sich mit diesem Kapitel ihres Lebens ein Stück aussöhnt und anfängt, ihren Frieden damit zu machen. Genauso mit der Erinnerung an Matt und dem geheimen Ordner auf dem PC.

    Frage 8: Was Smoky und ihrem Team da passiert und welche Fälle sie zu bearbeiten hat, passt wahrscheinlich in das Leben von 30 Ermittlern, wenn es realistisch sein soll. Die Fälle sind extrem, alles ist von allem eine Schippe zuviel, das dass es so im wirklichen Leben in dieser Konzentration passiert. Aber das stört mich überhaupt nicht. Vom sicheren Sofa aus kann ich das durchaus genießen.

  • Und wieder ein wenig verspätet habe ich es auch geschafft und den zweiten Band fertig gelesen.

    Frage 5 : Genauso wie den ersten Teil, hatte ich eigentlich „Der Todeskünstler“ bereits gelesen. Aber es war auch hier nicht anders und ich konnte mich nur noch an Sarah und ein paar Bruchstücke, aber nicht an den Täter erinnern. Von daher war die Auflösung auch dieses Mal eine Überraschung für mich.

    Frage 6: Was war noch mal in „Blutlinie“ passiert? *haha* Nein Quatsch, so schnell entfällt mir der Inhalt dann doch nicht. Ein Vergleich ist schwierig, daher erstmal die Gemeinsamkeiten: In beiden Fällen geht es um einen abgedrehten Serienkiller, in beiden sind Kinder im Mittelpunkt, in beiden Romanen hat der Täter sehr lange geplant. Jedoch ist die Blutlinie noch persönlicher für Smoky Barrett und ihr Team. Dort ging es um Internet-Pornografie, im „Todeskünstler“ um Kinderverschleppung (Was zur Hölle lesen wir bloß seit zwei Monaten?). Rein technisch finde ich beide Werke gleich gut geschrieben, recherchiert und aufgebaut. Persönlich mochte ich den ersten Band einfach ein bisschen lieber. Das machen ein paar Kleinigkeiten aus, die sicherlich jeder anders sieht.

    Frage 7: Oh ja! Und McFadyen kann der sehr gut. Es ist nicht übertrieben, aber es ist nicht fade und auch nicht immer das gleiche. Jeder hat realistische Ziele und Probleme und diese werden ausgeleuchtet, nehmen aber nicht allzu viel vom Plot ein. Eine perfekte Balance. Erkennt man auch daran, dass ich mich sehr gut an die Charaktere erinnern kann.

    Frage 8: Ich habe schon in meinem Blog, kurz erwähnt, dass es viele Kommentare gibt, dass McFadyen ziemlich krank sein muss, um so einen Scheiß zu schreiben. Ich denke dies stimmt nicht. Ich denke er ist ein Mann, der genau hinsieht, und der darüber schreibt. Klar, es handelt sich um eine Geschichte. Aber der Ansatz und die Grundideen, die sind leider nicht ausgedacht. Daher fiel mir „Der Todeskünstler“ auch schwer zu lesen, weil die Wahrheit die dahinter steckt, einfach sehr sehr grausam ist. Das Team, die Fälle, die Arbeit und die Details, sind wundervolle und spannende Ausschmückungen, welche die Geschichte gut machen. Es ist und bleibt eine Geschichte, keine Realität!

  • Frage 5: Also ich muss sagen ich hatte so eine kleine ahnung. Natürlich war ich schockiert wieso weshalb warum er das getan hat, aber irgendwie wusste ich es.

    Frage 6: Ich fand Teil zwei nicht schlecht, habe ihn auch 5 Sterne gegeben aber teil eins fand ich nen ticken besser.

    Frage 7: Ich lege da schin wert drauf. Wenn die Charaktere sich nicht weiter entwickeln, schreitet die Geschichte auch irgendwie nicht vorran. Cody hat das super gelöst. Es gab entwicklungen aber nicht so viel das man denken könnte das es übertrieben ist. Er hat genau das mittelmaß gefunden.

    Frage 8: Puu es ist zwar schwer vorzustellen aber ich denke schon das es so Kranke sachen in der Realität gubt. Was sehr schlimm ist. In einem Buch darf es auch gerne mal etwas übertrieben werden. Wie in diesem Teil mid der riesen menge an Blut.